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UMZUG: Spital Wattwil: Für jeden Patienten ein Tablet

Die stationären Patientinnen und Patienten des Spitals Wattwil werden diese Woche in den neuen Bettentrakt gebracht. Damit ein solch grosser Umzug reibungslos verläuft, ist einiges an Planung nötig. Das Spital hat ein Zügelunternehmen und Zivilschützer engagiert.
Anina Rütsche
Der Umzug dauert nur wenige Minuten, dann kommt die Patientin im neuen Bettentrakt an. (Bild: Anina Rütsche)

Der Umzug dauert nur wenige Minuten, dann kommt die Patientin im neuen Bettentrakt an. (Bild: Anina Rütsche)

Am Fussende des Bettes stehen mehrere gepackte Taschen, aus der einen quillt ein gelber Tulpenstrauss. Die Patientin, die hier liegt, ist bereit für den Transport von der alten Privatstation in den neuen Bettentrakt des Spitals Wattwil. Sie ist zuversichtlich, lächelt. Das Pflegepersonal hat die stationären Patientinnen und Patienten rechtzeitig über den anstehenden Umzug informiert. Daher und dank der aufwendigen Planung, die jeden einzelnen Schritt des Zügelns umfasst, war gestern Dienstag am Spital Wattwil kein Hauch von Hektik zu spüren.

Dann geht es los. Eine Pflegefachfrau und ein Zivilschützer schieben die Frau in ihrem Bett vom Zimmer in den langen Flur hinaus. Ein weiterer Zivilschützer hat sich das Nachttischchen der Patientin geschnappt und rollt es hinterher. So wird gewährleistet, dass unterwegs nichts verwechselt wird oder verloren geht.

Im neuen Bettentrakt des Spitals Wattwil wird derzeit gezügelt. (Bild: Anina Rütsche)
Zivilschützer und das Pflegepersonal bringen die Patienten in ihre neuen Zimmer. (Bild: Anina Rütsche)
Bild: Anina Rütsche
Bild: Anina Rütsche
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Bild: Anina Rütsche
Die Patientin erhält im neuen Zimmer ein Willkommensgeschenk. (Bild: Anina Rütsche)
Bild: Anina Rütsche
Bild: Anina Rütsche
Die Zimmer bieten eine schöne Aussicht auf Wattwil und die Toggenburger Landschaft. (Bild: Anina Rütsche)
Der Umzug dauert noch bis Freitag, 23. März. (Bild: Anina Rütsche)
Der neue Trakt ist grossräumig gestaltet. (Bild: Anina Rütsche)
Das neue Restaurant wird demnächst in Betrieb genommen. (Bild: Anina Rütsche)
Bild: Anina Rütsche
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Wie im Spital Wattwil gezügelt wird



Wenige Minuten und zwei Liftfahrten später trifft die Gruppe im neuen Trakt ein, wo sich die Patientin über das helle, grosszügige Zimmer freut. «Herzlich willkommen», sagt eine weitere Pflegefachfrau und reicht der Dame im Bett ein kleines Begrüssungsgeschenk. Dann sorgen die Helferinnen und Helfer dafür, dass am neuen Ort sogleich alles eingerichtet und installiert ist.

Medienterminal, Aussicht und Roomservice

«Die Patientinnen und Patienten gehen gelassen mit dem Umzug um», sagt Barbara Anderegg, Leiterin Kommunikation der Spitalregion Fürstenland Toggenburg (SRFT), zu der das Spital Wattwil gehört. Sie verweist auf den höheren Komfort, den der Neubau bietet: «Das sind alles Zweierzimmer mit eigenem Bad und herrlicher Aussicht auf die Toggenburger Landschaft.» Die Räume sind modern eingerichtet und belüftet. Jede Patientin und jeder Patient verfügt künftig über ein sogenanntes Medienterminal, ein Tablet mit den unterschiedlichsten Funktionen, auf dem beispielsweise Filme angeschaut werden können. Laut Barbara Anderegg wird noch bis Ende dieser Woche gezügelt. Den Abschuss bildet der Umzug des Empfangs am Freitag. Neu eingeführt wird im Bettentrakt der Roomservice, wie die Leiterin Kommunikation der SRFT hervorhebt. «Gastronomisch geschultes Personal kümmert sich um die Verpflegung», erklärt sie. «Auch zwischen den Mahlzeiten können die Patienten für sich und ihren Besuch Getränke aufs Zimmer bestellen.»

Die SRFT hat für diesen grossen Umzug die Firma Roth Reisen + Transporte aus Wattwil und zwölf Zivilschützer engagiert. Die Angestellten der SRFT wirken bei der Vorbereitung, der Planung, beim Ein- und Auspacken des Materials sowie beim Transport mit. «Die grösste Herausforderung besteht darin, die Menschen im Bett von A nach B zu bringen», sagt Barbara Anderegg. Der Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten müsse stets an erster Stelle stehen. «Heikle medizinische Geräte werden aber nicht jetzt, sondern erst nach den nächsten Bauetappen gezügelt.»

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