Umzonungsgegner wehren sich weiter

«Car-Chef kontert Argumente», Ausgabe vom 26. August

Für das Referendumskomitee: Martinus Aarts und Kurt Bruderer , Beide Herisau
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In der Samstagsausgabe der «Appenzeller Zeitung» kommen Befürworter wie Gegner der umstrittenen Umzonung Schloss zu Wort. Dies ist ja auch richtig. Einige Argumente der Familie Ramsauer können wir so aber nicht stehen lassen. Schon heute zählen wir mit einem stationären Car hinter dem Schlössli weit über ­ 150 Carbewegungen auf der Schlossstrasse. Mit vier weiteren Cars müssen wir also mit weit über 600 zusätzlichen Carbewegungen im Jahr rechnen. Hier von einer Entlastung durch den Neubau zu sprechen, ist, gelinde gesagt, eine Verdrehung der Tatsachen. Weiter schreibt die Familie Ramsauer, dass schon länger bekannt gewesen sei, dass sie auf dem Landstück bauen wolle. Tatsache ist, dass uns die Familie Ramsauer beim Umbau der Kleinbuseinstellhalle 2010 wie auch noch nach der Umzonungsvorlage 2014 beim Bau eines provisorischen Unter­standes zugesichert hat, dass sie keinen Ausbau der Cartätig­keiten an diesem Standort plant. Im Weiteren vermischt die Familie Ramsauer den bestehenden Individualverkehr mit dem Restaurant Schlössli, der von uns zu keiner Zeit beanstandet wurde, mit dem zu befürchtenden Mehrverkehr beim Bau einer Carhalle. Es ist korrekt, dass das Restaurant Schlössli vor manchem Zugezogenen stand. Ebenso korrekt ist es aber, dass wir alle hier an der Schlossstrasse gebaut haben, bevor eine Carhalle geplant wurde. Wir haben also jedes erdenkliche Recht, uns gegen die Umzonung zu wehren, welche genau diesen Bau ermöglichen soll.

Für das Referendumskomitee: Martinus Aarts und Kurt Bruderer , beide Herisau