UMFAHRUNG: Zubringer Appenzellerland erhält neue Chance

Der Ständerat will 400 Kilometer Kantonsstrassen an den Bund übertragen. Teil davon ist auch die Strasse von Winkeln über Herisau nach Appenzell. Damit rückt die Idee eines Autobahnzubringers wieder in Reichweite.

Michael Genova
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Die Alpsteinstrasse in Herisau ist verkehrstechnisch ein Nadelöhr. Abhilfe schaffen soll das Projekt einer Umfahrungsstrasse. (Bild: mge)

Die Alpsteinstrasse in Herisau ist verkehrstechnisch ein Nadelöhr. Abhilfe schaffen soll das Projekt einer Umfahrungsstrasse. (Bild: mge)

APPENZELLERLAND. Der Autobahnzubringer Appenzellerland und die Umfahrung Herisau könnten doch noch realisiert werden. Gestern genehmigte der Ständerat die Vorlage des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF). Teil des Vorschlags ist neu auch der sogenannte Netzbeschluss. Dieser sieht vor, dass der Bund 400 Kilometer bestehender Hauptstrassen ins Nationalstrassennetz aufnimmt. «Das ist ein wichtiger Tag für uns», sagt der Ausserrhoder Ständerat Andrea Caroni. Damit sei sichergestellt, dass die Strecke Winkeln–Herisau–Waldstatt–Hundwil–Appenzell zur Nationalstrasse N25 werde. «Das ist ein notwendiger Schritt für den Zubringer Appenzellerland samt Umfahrung Herisau.»

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