Umfahrung Wattwil vermehrt befahren

TOGGENBURG. Bereits vor zehn Jahren veröffentlichte der Kanton St. Gallen die Verkehrsstatistik. An den verschiedenen Messpunkten zwischen Bazenheid und Wildhaus sowie in St. Peterzell veränderten sich die Zahlen nur wenig.

Sabine Schmid
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TOGGENBURG. Bereits vor zehn Jahren veröffentlichte der Kanton St. Gallen die Verkehrsstatistik. An den verschiedenen Messpunkten zwischen Bazenheid und Wildhaus sowie in St. Peterzell veränderten sich die Zahlen nur wenig. Die Zu- respektive Abnahme von 2004 bis 2005 bewegte sich innerhalb von einem Prozentpunkt.

Über 30 Prozent mehr Verkehr

Ein Vergleich der heutigen mit den damaligen Zahlen zeigt aber deutlich auf, dass das Verkehrsaufkommen im Toggenburg zugenommen hat. Am markantesten ist dies beim Messpunkt im Ibergtunnel in Wattwil zu sehen. 31,4 Prozent mehr Fahrzeuge als noch zehn Jahre zuvor wurden dort im Jahr 2015 gezählt. Im Vergleich dazu ist die Zahl an diesem Messpunkt im vergangenen Jahr um 4,7 Prozent gestiegen. Auch die Umfahrung Lichtensteig wurde vermehrt befahren, dort sind die aktuellen Zahlen um 20,6 Prozent höher als in der Statistik 2005 ausgewiesen. Ebenfalls im zweistelligen Bereich, bei 12,3 Prozent, liegt die Zunahme in den vergangenen zehn Jahren in Bütschwil Bächli.

Rückgang im Neckertal

Bei den Messpunkten Wattwil Wis (+5,2 Prozent), Ebnat-Kappel Horben (+2,7 Prozent) und Wildhaus Befang (+2 Prozent) fällt die Zunahme des Verkehrs nicht so gross aus. Beim Messpunkt St. Peterzell Auboden von und nach Schönengrund wurde in den vergangenen Jahren sogar ein Rückgang verzeichnet. Während 2005 1,464 Millionen Fahrzeuge gezählt wurden, fuhren im vergangenen Jahr noch 1,423 Millionen Fahrzeuge an dieser Stelle vorbei. Einen offensichtlichen Grund dafür gibt es nicht.

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