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Der Umbau des Herisauer Bahnhofs wird konkret

Die Appenzeller Bahnen unternehmen den ersten Schritt zur Neugestaltung des Bahnhofareals. Sie legen die Baupläne zur Einsichtnahme auf.
Karin Erni
Die gesamte Gleisanlage verschiebt sich nach rechts, um Platz für den neuen Bushof in der Bildmitte zu machen. (Bild: Visualisierung: PD)

Die gesamte Gleisanlage verschiebt sich nach rechts, um Platz für den neuen Bushof in der Bildmitte zu machen. (Bild: Visualisierung: PD)

Die Appenzeller Bahnen (AB) nehmen den ersten Teil der geplanten Bauarbeiten zum neugestalteten Bahnhof-Areal Herisau in Angriff. Durch eine neue Führung des Individualverkehrs, einen zeitgemässen Bahnhofplatz mit Bushof, attraktive Gewerbe- und Wohnräume, Wegverbindungen in die Quartiere und einem vereinfachten Zugang zu den Zügen soll der Bahnhof zur einladenden Verkehrsdrehscheibe werden.

«Die Gleisanlagen der Appenzeller Bahnen müssen in südöstlicher Richtung zum Hang hin verschoben werden, damit Platz für den künftigen Bushof zwischen dem Bahnhofsgebäude und den Perronanlagen entsteht», erklärt Mediensprecherin Sabrina Huber. Ein Teil dieser Arbeiten sei bereits 2013 vorgenommen worden. Der Holzvorbau beim damals erstellten Mittelperron kann jetzt zurückgebaut und das darunter befindliche Gleis freigelegt und fertiggestellt werden. Ab diesem Gleis verkehren dereinst die Züge nach Gossau.

Der Mittelperron wird verlängert und erhält zusätzlich zur bestehenden Rampe einen Treppenaufgang. Die heutigen Gleise 11 und 12 werden entfernt.

Ehemalige Werkstatt als Installationsplatz

Ein Teil der heutigen Werkstatt der Appenzeller Bahnen wird abgebrochen, um Platz für die neue Gleisführung zu schaffen. «Die Halle wird seit der Verlegung der Arbeiten nach Speicher und Gais Anfang 2019 nur noch punktuell für das Abstellen von Fahrzeugen und einzelne Reparaturen genutzt», sagt Sabrina Huber. Parallel zum Teilabbruch erfolgen weitere bauliche Anpassungen. So werden der Fussgängerübergang verschoben und technische Bahninstallationen versetzt. Die freiwerdende Fläche dient während der Bauzeit als Installationsplatz.

Die Verantwortlichen der AB rechnen aus heutiger Sicht mit einer Bauzeit von Frühling 2020 bis Sommer 2021. Sobald die Bewilligung vorliegt, erfolgt die Ausarbeitung eines konkreten Zeitplans. Eine Koordination mit weiteren Unterhalts- und Bauarbeiten auf der Linie Gossau–Appenzell–Wasserauen ermöglicht gemäss Sabrina Huber, die Einschränkungen im Bahnverkehr möglichst kurz zu halten. Auf den Bus- und Autoverkehr rund um den Bahnhof Herisau haben die Bauarbeiten keinen Einfluss. Für das Projekt sind 8,2 Millionen Franken budgetiert.

Die Planung sei auf die kommenden Vorhaben von Kanton und Gemeinde abgestimmt, sagt Sabrina Huber. «Dazu gehört beispielsweise die Verlängerung der Unterführung Ost bei den Appenzeller Bahnen, sodass in einem nächsten Schritt ein Personenlift ins Ebnet-Quartier gebaut werden kann. Dieser und ein weiterer Zugang zu den höhergelegenen Quartieren sind Projekte der Gemeinde Herisau.»

Die Gesuchsunterlagen liegen vom 11. Februar bis 12. März bei Kanton und Gemeinde auf. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Verkehr.

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