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UHC Herisau holt aus einer Doppelrunde drei Punkte - das ist nicht mehr als die Pflicht

Erstligist UHC Herisau lässt dem samstäglichen 7:3-Sieg bei Schlusslicht United Toggenburg Bazenheid am Sonntag eine 6:8-Niederlage folgen. Die Appenzeller fallen unter den Strich.
Mea McGhee
Niklas Hess (Nummer 32) und seine Herisauer Kollegen wehren diesen Luzerner Angriff ab. (Bild: Lukas Pfiffner)

Niklas Hess (Nummer 32) und seine Herisauer Kollegen wehren diesen Luzerner Angriff ab. (Bild: Lukas Pfiffner)

Mit zwei Toren Vorsprung (5:3) startete der UHC Herisau gestern gegen Luzern Unihockey in den Schlussabschnitt. «Das hätte uns eigentlich stärken sollen», so Roman Bischof. Doch des Trainers Wunsch ging nicht in Erfüllung.

Fünf Gegentore in zwanzig Minuten

Wohl kamen die Luzerner druckvoll aus der Kabine, doch die fünf Treffer, welche die Gastgeber in den letzten zwanzig Minuten kassierten, waren ein sehr hartes Verdikt. Man kämpfe mit der mentalen Einstellung, lasse sich durch Fehler zu sehr aus dem Konzept bringen – nicht erst seit dem gestrigen Spiel, so Herisaus Trainer. Man arbeite mit den Führungsspielern daran, dass sie sich vermehrt trauten, die junge Mannschaft mitzureissen. Es gab aber durchaus Herisauer Aktionen, die aufbauende Wirkung hätten haben können. Etwa die zwei Möglichkeiten in der 47. Minute: Zuerst David van Haaften, dann Raphael von Allmen vergaben aus ausichtsreicher Position. Zuvor hatte Rutschmann die Gäste auf 4:5 herangebracht (43.).

Finnen hatten entscheidenden Einfluss

Das Auslassen der Chancen sollte sich rächen: Ulmer und Emmenegger brachten den Vorteil durch einen Doppelschlag innert 43 Sekunden auf die Seite der Gäste. 6:5 führten diese in der 49. Minute, und Wagner sorgte für den erstmaligen Zwei-Tore-Vorsprung der Innerschweizer (51.). Luzern Unihockey, zuletzt dreimaliger Playoff-Finalist der Gruppe 1, war ein neuer Gegner im Sportzentrum. Nicht weniger als drei finnische Spieler haben die Innerschweizer in ihren Reihen. Nieminen sorgte mit seiner Routine für Stabilität und Uotila (0:1) und Piittisjärvi (2:2) trugen sich in die Torschützenliste ein. Letzterer gab zudem bei zwei Treffern den entscheidenden Pass. Chläus Meier verkürzte im Powerplay mit seinem zweiten persönlichen Treffer zum 6:7 (52.) Nur noch von der Spielerbank aus erlebte Niklas Hess diese Szene. Er konnte nach einem Schlag auf den Oberarm nicht mehr mittun. Am Samstag noch hatte er gegen den Tabellenletzten United Toggenburg Bazenheid vier Tore erzielt. In der U18 habe er dies einmal in einem Drittel geschafft, so der gross gewachsene Stürmer. Auch gestern traf der 23-Jährige: Sein 5:3 (37.) bedeutete den zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber. Wie sein Trainer ortete Niklas Hess Herisaus grösstes Defizit im mentalen Bereich. Dazu habe Luzern viele Bälle aufs Zwisslers Tor gebracht und man habe in der Verteidigung zu wenig konsequent gearbeitet.

Wirkungsvolle Strafen

Die Luzerner powerten weiter, sodass die Gastgeber in der Schlussphase keine Gelegenheit hatten, den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Kam hinzu, dass mit Ledergerber ein Herisauer auf die Strafbank geschickt wurde. Jeffrey, Doppeltorschütze aufseiten der Gäste, traf in der 57. Minute zum 8:6-Schlussresultat. Nur einer von insgesamt vier Ausschlüssen hatte gestern keine Auswirkung auf das Skore. Matthias Schwarz (1:1-Ausgleich) und Meier (6:7) waren Herisaus Powerplaytorschützen, Jeffrey (8:6) heisst jener von Luzern.

Wichtige Partie im Strichkampf folgt

Mit dem 7:3-Sieg am Samstag gegen den Tabellenletzten aus dem Toggenburg erfüllte Herisau die Pflicht. Am Sonntag wäre durchaus mehr drin gelegen, hätte man seine Qualität auch im Schlussabschnitt einbringen können. So liegen die Herisauer nach der Doppelrunde des Wochenendes auf dem zehnten Rang der Gruppe 2. Der Rückstand auf die Playoffplätze beträgt mindestens einen Punkt. Am kommenden Samstag gastiert die Mannschaft von Trainer Bischof bei Bassersdorf Nürensdorf, das ebenfalls in Strichnähe klassiert ist.

Telegramme

Herisau – Luzern 6:8 (2:1, 3:2, 1:5) Sportzentrum. – 94 Zuschauer. – Sr. Brändle/Scherrer. Tore: 10. Uotila (Piittisjärvi) 0:1. 17. Schwarz (Meier, Ausschluss Rutschmann) 1:1. 19. J. Keller 2:1. 25. Piittisjärvi (Brönnimann) 2:2. 28. (27:40) Mittelholzer (Wetter) 3:2. 29. (28:20) Jeffrey (Ulmer) 3:3. 33. Meier (A. Schmid) 4:3. 37. N. Hess (Schwarz) 5:3. 43. Rutschmann (Huber) 5:4. 48. (47:28) Ulmer (Wagner) 5:5. 49. (48:10) Emmenegger (Fischer) 5:6. 51. (50:27) Wagner (Ulmer) 5:7. 52. (51:34) Meier (Ausschluss Fischer) 6:7. 57. Jeffrey (Piittisjärvi, Ausschluss Ledergerber) 6:8. Herisau: Zwissler; A. Schmid, M. Hess; Brunner, M. Schmied; P. von Allmen, Schwarz; Meier, Mittelholzer, Wetter; Germann, Stern, van Haaften; R. von Allmen, J. Keller, N. Hess; Frischknecht, Ledergerber, N. Keller. Strafen: Herisau 2-mal 2 Minuten, Luzern 2-mal 2 Minuten.

Toggenburg – Herisau 3:7 (2:3, 1:2, 0:2) Grüenau Wattwil. – 55 Zuschauer. – Sr. Leonetti/Fonio. Tore: 5. (4:06) N. Hess (Schwarz) 0:1. 5. (4:27) Resegatti (Herger) 1:1. 9. N. Hess 1:2. 12. (11:43) Thaddey (Schwizer) 2:2. 13. (12:41) Meier (Wetter) 2:3. 22. Schwarz (Schweizer) 2:4. 26. Zwicker 3:4. 38. N. Hess (Schwarz) 3:5. 49. van Haaften (Brunner) 3:6. 60. (59:51) N. Hess (N. Keller) 3:7. Strafen: Toggenburg keine, Herisau 1-mal 2 Minuten.

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