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ÜBERSCHUSS: «Gemeinde ist finanziell gutgestellt»

Die Gemeinde Ebnat-Kappel rechnet im Voranschlag 2018 mit einem Ertragsüberschuss von 134 000 Franken. Die versammelte Bürgerschaft genehmigte am Mittwoch das Budget entsprechend ohne Gegenstimme.
Urs M. Hemm
Die anwesenden Bürger sahen keinen Grund, den Voranschlag der Gemeinde zur Diskussion zu stellen. (Bilder: Urs M. Hemm)

Die anwesenden Bürger sahen keinen Grund, den Voranschlag der Gemeinde zur Diskussion zu stellen. (Bilder: Urs M. Hemm)

Viele Plätze blieben am Mittwochabend in der evangelischen Kirche Ebnat-Kappel leer. Lediglich 65 Stimmberechtigte fanden den Weg an die Bürgerversammlung der politischen Gemeinde. Diese beschäftigte sich mit dem Budget 2018 sowie mit den Fortschritten beim Neubau des Alters- und Pflegeheims Wier und der Erweiterung und Instandsetzung der Schulanlage Wier. Auskunft zu den einzelnen Themen gaben Gemeindepräsident Christian Spoerlé, Schulratspräsident Pierre Joseph sowie der Geschäftsführer der Alters- und Pflegeheime, Daniel Thoma.

Die Anträge des Gemeinderates, den Steuerplan 2018 zu genehmigen, den Steuerfuss auf 145 Prozent zu belassen, die Grundsteuern auf 0,8 Promille stabil zu lassen sowie die Feuerwehrsteuer auf 20 Prozent festzulegen wurden gutgeheissen. Ebenso einstimmig wurde der Voranschlag des Alters- und Pflegeheimes genehmigt.

Planungen für Schulausbau auf gutem Weg

«Finanziell steht die Gemeinde Ebnat-Kappel gut da», sagte Christian Spoerlé. Dennoch möchte der Gemeinderat den Steuerfuss auf 145 Prozent belassen. «Dies hinsichtlich der Investitionen, welche auf die Gemeinde in den kommenden Jahren zukommen.» Insgesamt rechnet der Gemeinderat für 2018 mit einem Aufwand von rund 26,1 Millionen Franken. Dem gegenüber stehen Erträge von etwa 26,2 Millionen Franken. Mit rund 10,5 Millionen Franken ist der Bereich Bildung der grösste Posten in der Rechnung. Gemäss Schulratspräsident Pierre Joseph schlagen vor allem Kosten für Stellvertretungen für Intensivweiterbildungen zu Buche. Diese belaufen sich auf der Stufe Kindergarten auf 70'000 Franken, auf der Primarstufe auf 56'000 Franken und auf der Oberstufe auf 19'700 Franken. Die Planungen für die Instandsetzung und den Erweiterungsbau der Schulanlage Wier seien auf gutem Wege.

Die soziale Wohlfahrt nimmt hinter der Bildung den zweitgrössten Posten bei den Ebnat-Kappler Ausgaben ein. 200'000 Franken kosten die Pflegekindplatzierungen von Jugendlichen. An die Kindes- und Erwachsennenschutzbehörde überweist die Gemeinde 176'000 Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 4,35 Millionen Franken. Für die Erweiterung und Instandsetzung der Schule Wier werden rund 1,5 Millionen veranschlagt. Für das Projekt Alters- und Pflegeheim Wier plant die Gemeinde jährliche Investitionen von 2 Millionen Franken.

«Vordringlichste Aufgabe ist», sagte Daniel Thoma, Geschäftsführer der Alters- und Pflegeheime, «für die Bewohner, welche während der Umbauphase umziehen müssten, alternative Unterbringung zu finden. Wir sind intensiv daran, dafür eine Lösung zu finden.» Gemäss Daniel Thoma verlaufen die Planungen für den Neubau des Alters- und Pflegeheims Wier wie vorgesehen. Gleichzeitig gehen die Planungen voran und Aufträge werden vergeben. Der Baubeginn ist für das Jahr 2020 geplant, die Fertigstellung des Neubaus des Pflegeheims für 2022.

Holzbrücke statt Stahl

Für 280'000 Franken ist ein Neubau der Brücke «Schwarzer Steg» geplant. «Abklärungen durch die Baukommission haben ergeben, dass die Sanierung der bestehenden Metallbrücke wohl machbar sei, ein Neubau jedoch auch in Frage käme. Der Vergleich zwischen einem Neubau einer Holzbrücke und der Sanierung der bestehenden Brücke ergab, dass ein Neubau einer gedeckten Holzbrücke günstiger kommt, als eine Sanierung», sagte Christian Spoerlé. Nebst den Kostenvorteilen habe auch die Nutzung regionaler Ressourcen für diese Lösung gesprochen, weswegen die Kosten n die Investitionsplanung aufgenommen wurden.

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