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Überdurchschnittlicher Einsatz gefordert

HERISAU. Seit 1994 ist Markus Angehrn sein eigener Chef. Damals trennte er sich vom bisherigen Arbeitgeber, der Elektro Sanitär AG (später Atel und heute Alpiq), und gründete in der Herisauer Walke seine eigene Elektroinstallationsfirma.
Karin Erni
Inhaber Markus Angehrn ist stolz auf seinen gutfunktionierenden Betrieb. (Bild: ker)

Inhaber Markus Angehrn ist stolz auf seinen gutfunktionierenden Betrieb. (Bild: ker)

HERISAU. Seit 1994 ist Markus Angehrn sein eigener Chef. Damals trennte er sich vom bisherigen Arbeitgeber, der Elektro Sanitär AG (später Atel und heute Alpiq), und gründete in der Herisauer Walke seine eigene Elektroinstallationsfirma.

Lehre als Grundlage

Markus Angehrn absolvierte die Lehre zum Elektromonteur im St. Gallischen Zuckenriet. Nach fünf Berufsjahren als Monteur absolvierte er die Meisterprüfung. Dadurch erhielt er automatisch die B-Konzession für Telefonie. Später absolvierte er auch noch die Prüfung für die A-Konzession. «Dieser Schein ist zwar seit der Liberalisierung nicht mehr viel wert. Aber immerhin konnte ich danach von erleichterten Ausbildungsbedingungen zum Eidgenössischen Telematiker profitieren», so Angehrn. 1988 übernahm er eine Filiale der damaligen Elektro Sanitär AG in Herisau. «Wir mussten bei unter null anfangen, da war gar nichts», erinnert er sich. Nach einigen Meinungsverschiedenheiten verliess er die Firma und mietete sich bei Auto Lanter in der Walke ein.

Kunden finden und binden

Durch den Beitritt in den Musikverein konnte Angehrn sich bald ein Beziehungsnetz in Herisau aufbauen. Zu Beginn der Selbständigkeit hatte Angehrn daher bereits einige Kunden. Die Kundenakquisition ist heute nicht mehr das grösste Problem. «Ab einer gewissen Betriebsgrösse wird man bei Bauprojekten automatisch eingeladen zu offerieren», so Angehrn. «Aber um die Kunden zu behalten, muss man heute einen überdurchschnittlichen Effort leisten.» Nach zehn Jahren wurde es für die aufstrebende Firma in den Räumlichkeiten zu eng und sie zog an den heutigen Standort Oberdorfstrasse 55. In den grosszügigen Räumen fand die Firma genügend Platz für ein Materiallager und um Elektrogeräte ausstellen zu können. Aktuell beschäftigt die Firma Angehrn Elektro und Telecom GmbH zwölf Mitarbeiter, vier davon sind Lehrlinge. Mit ihnen büffelt der Chef auch mal in den Randstunden, damit sie den Stoff sicher beherrschen.

Technischer Wandel

Man müsse heute einen überdurchschnittlichen Einsatz leisten, um als Unternehmen zu überleben, sagt Angehrn. Eine stetige Herausforderung ist der technische Wandel. «Die Entwicklungen laufen rasant. Wir müssen immer am Ball bleiben und Neues lernen.» Als Beispiel nennt Angehrn die LED-Beleuchtungen, deren Montage zu Beginn einige Tücken gehabt hätten. «Das haben wir nun aber bestens im Griff.» Mit dem erworbenen Know-how kann er sich von der Baumarkt-Konkurrenz abheben. «Wir wollen dem Kunden eine Lösung bieten, die perfekt funktioniert.»

Bild: KARIN ERNI

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