Über das Kochen als poetisches Ritual

An – Von Kirschblüten und roten Bohnen Tokio, Zeit der Kirschblüte. Sentaro steht wie jeden Tag in seiner winzigen Bäckerei, als die betagte Tokue vorbeikommt. Sie möchte als Aushilfe anfangen. Sentaro reagiert ablehnend – bis er Tokues traditionelle süsse Bohnenpaste probiert.

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«An – Von Kirschblüten und roten Bohnen» ist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut. (Bild: Outnow)

«An – Von Kirschblüten und roten Bohnen» ist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut. (Bild: Outnow)

An – Von Kirschblüten und roten Bohnen Tokio, Zeit der Kirschblüte. Sentaro steht wie jeden Tag in seiner winzigen Bäckerei, als die betagte Tokue vorbeikommt. Sie möchte als Aushilfe anfangen. Sentaro reagiert ablehnend – bis er Tokues traditionelle süsse Bohnenpaste probiert. Diese ist so unbeschreiblich gut, dass der Bäcker sofort alle Bedenken über Bord wirft und die Frau einstellt. Bald entsteht zwischen Tokue und Sentaro, die beide ein Geheimnis haben, eine Freundschaft. Und das Geschäft erblüht – denn die Zubereitung ist für Tokue nicht einfach eine Arbeit. Vielmehr zeigt sich darin ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur und ihr Respekt vor dem Leben. Die mehrfach ausgezeichnete japanische Regisseurin Naomi Kawase hat sich mit Filmen wie «Mogari no mori» und «Still the Water» international einen Namen gemacht. In ihrem neusten Meisterstück erzählt sie eine ergreifende Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Menschen, übers Kochen als poetisches Ritual, über Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. «An – Von Kirschblüten und roten Bohnen» ist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut. Ov/d 113 Min. (ab 6/4)

Mo, 04.01. 20.15 Mi, 06.01. 20.15

Hallå hallå Disa und ihr Mann haben sich getrennt. Doch während er jetzt mit einer Jüngeren zusammen ist und sich komplett neu erfindet, ist Disa immer noch die alte: eine energische Mutter und Krankenschwester mit einem grossen Herz und Hintern, die sich für ihr Umfeld aufopfert. Dann aber kommt auch endlich in ihr Leben Schwung: Mit einem libertären Patchwork-Vater, der Kinder von zig unterschiedlichen Frauen hat und ihr zeigt, dass man auch noch ganz anders leben kann. Und mit einer miesepetrigen Patientin, die sie eine wichtige Lektion lehrt: Man sollte öfter nur an sich denken.

Schwed./d 98 Min. (ab 10/8)

Fr, 01.01. 17.30 Mo, 04.01. 20.15 Mi, 06.01. 17.30

Weiterhin im Programm:

Ich bin dann mal weg Entertainer Hape Kerkeling (Devid Striesow) bricht auf der Bühne zusammen. Ein Arzt rät dem gestressten Mann, sich einige Monate zu schonen. Doch Hape hat seinen ganz besonderen Entspannungs- und Selbstfindungsplan: Er will den Jakobsweg entlang pilgern. So beschwerlich der steinige Weg für den Sportmuffel Hape ist, so witzig und hintersinnig amüsant ist diese gelungene Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers geworden.

Deutsch 92 Min. (ab 8/6)

Fr, 01.01. 20.15 Sa, 02.01. 20.15 So, 03.01. 17.30 Di, 05.01. 20.15 Mi, 06.01. 20.15

La passion d'Augustine In Augustines Leben dreht sich fast alles um Musik. Sie unterrichtet in einem Kloster bei Québec junge Frauen in Gesang und Klavier. Ihr Erfolg ist aufsehenerregend: Die Schülerinnen heimsen einen Musikpreis nach dem anderen ein. Trotzdem ist die Schule aus finanziellen Gründen von der Schliessung bedroht. Die Klosterfrauen wollen aber nicht einfach auf ein rettendes Wunder warten, sondern kämpfen.

Ov/d 103 Min. (ab 10/8)

Fr, 01.01. 17.00 Sa, 02.01. 20.15

Heidi Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Grossvater, dem Alpöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer einfachen Holzhütte in den Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geissenpeter (Quirin Agrippi), hütet sie die Ziegen des Alpöhi. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara sein und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier lesen und schreiben lernen. Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden und Klaras Oma in Heidi die Leidenschaft für das Lesen und Schreiben erweckt, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Alpöhi immer stärker.

Dialekt 100 Min. (ab 0/0)

Do, 31.12. 14.00 Fr, 01.01. 14.30 Sa, 02.01. 17.30 So, 03.01. 14.30+17.30 Mi, 06.01. 14.30

Carol New York, frühe 1950er-Jahre. Therese Belivet arbeitet in einem Manhattaner Kaufhaus und träumt von einem erfüllteren Leben, als sie der verführerischen Carol Aird begegnet, die in einer scheiternden Ehe gefangen ist. Es funkt sofort zwischen den beiden, und die Unschuld ihres ersten Treffens verwandelt sich schnell in eine tiefe Verbundenheit. Die beiden Frauen fliehen aus ihren Leben und brechen gemeinsam zu einer Reise ins Ungewisse auf. E/d/f 119 Min. (ab 14/13)

So. 03.01. 20.15 Di, 05.01. 20.15

Der kleine Prinz Wer kennt sie nicht, die Geschichte des kleinen Prinzen, der auf einem hausgrossen Planeten lebt und einem Bruchpiloten von seinen Erlebnissen berichtet. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1943 wurden von dem Buch «Le Petit Prince» von Antoine de Saint-Exupéry über 145 Millionen Exemplare verkauft, und an vielen Schulen gehört es zur Pflichtlektüre. Die Macher von «Kung Fu Panda», «Ice Age», «Finding Nemo», «Wall-E» und «Wallace and Gromit» haben die Welt von Saint-Exupéry zum Leben erweckt.

Deutsch 108 Min. (ab 6/4)

Fr, 01.01. 14.30 Mi, 06.01. 14.30

Rams – Hrútar Weit hinten in einem isländischen Tal leben die Brüder Gummi und Kiddi, zwei Schafbauern mit grosser Liebe zu ihren Tieren. Nur miteinander reden die Brüder schon lange nicht mehr. Als eine tödliche Seuche die Tiere befällt, müssen sich die Brüder zusammentun.

Ov/d 93 Min. (ab 16/14)

Mi, 06.01. 17.00

Spectre – 007 Zum 24. Mal zieht der Geheimagent ihrer Majestät in Sam Mendes' bombastischem Action-Thriller in den Kampf, um böse Schurken aufzuhalten.

Deutsch 148 Min. (ab 12/10)

Fr, 01.01. 20.15 So, 03.01. 20.15

Schellen-Ursli Der Schweizer Bilderbuchklassiker von Alois Carigiet und Selina Chöntz auf grosser Leinwand.

Dialekt 100 Min. (ab 6/4)

Do, 31.12. 14.00 Sa, 02.01. 17.00 So, 03.01. 14.30

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