Über 743300 Franken fürs Eigenkapital

Die Gemeinde im Alttoggenburg hat die laufende Rechnung 2017 mit einem Ertragsüberschuss von rund 1,08 Millionen Franken abgeschlossen.

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Obwohl das Budget bei den Steuereinnahmen nicht erreicht wurde, präsentiert sich der Rechnungsabschluss der Politischen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil insgesamt erfreulich. Das teilt Gemeindepräsident Karl Brändle der Bevölkerung im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde mit. Die Laufende Rechnung 2017 schliesse mit einem Ertragsüberschuss von rund 1,08 Millionen Franken ab.

Steuerfuss bleibt bei 137 Prozent

Bei der Steuerabrechnung mit einem Budget von rund elf Millionen Franken resultierten bei den Einkommens- und Vermögenssteuern Mindereinnahmen von rund einer Million Franken.

Insbesondere seien die Nachzahlungen um rund 630000 Franken tiefer ausgefallen als budgetiert, steht im Gemeindeblatt. Bei den Handänderungssteuern, den Steuern juristischer Personen sowie bei den Quellen- und Grundstückgewinnsteuern resultierten Mehreinnahmen von rund 786800 Franken. Der Steuerabschluss präsentiere sich mit einem um rund 243500 Franken tieferen Ertrag als budgetiert. Dies entspreche einer Abweichung von 1,75 Prozent. Bei einem Aufwand von rund 22,89 Millionen Franken und einem Ertrag von 23,97 Millionen Franken schliesse die laufende Rechnung mit dem erwähnten Ertragsüberschuss von rund 1,08 Millionen Franken ab.

Gemäss dem Mitteilungsblatt liegen im Bereich der Bildung die Nettoausgaben um rund 419000 Franken unter dem Budget. Die Kosten der Sozialhilfe fielen netto um rund 314000 Franken tiefer aus als erwartet. Im Bereich des Verkehrs ergaben sich ebenfalls Minderausgaben von rund 400000 Franken. Die Einnahmen bei den Grundbuchgebühren lagen bei rund 443000 Franken und damit um rund 188000 Franken über dem Budget. In weiteren Positionen lagen die Ausgaben ebenfalls unter dem Budget, heisst es. Aus dem Ertragsüberschuss sollen rund 344462 Franken für zusätzliche Abschreibungen verwendet und 743370 Franken ins Eigenkapital gelegt werden. Das Budget 2018 von Bütschwil-Ganterschwil präsentiere sich ausgeglichen und basiere auf einem gleichbleibenden Steuerfuss von 137 Prozent.

Den Vorzügen der Gemeinde Sorge tragen

Karl Brändle schreibt, dass in einer Gemeinde aber nicht nur die harten Fakten zählen, sondern ebenso die weichen Faktoren. Damit meine er unter anderem die Qualität der Schulen, das Angebot an Freizeit- und Sportmöglichkeiten für die Bevölkerung sowie die gute Anbindung der Gemeinde an den öffentlichen Verkehr. Das Vereins- und Dorfleben in den Dörfern, Bütschwil, Ganterschwil und Dietfurt, sei vielfältig und abwechslungsreich, schreibt der Gemeindepräsident. Diesen Vorzügen gelte es, Sorge zu tragen, so der Gemeindepräsident. (gem/lim)