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Über 200 Stunden im Einsatz

Der Stellenleiterin des Hospizdienstes Appenzell stehen derzeit 13 Frauen und zwei Männer für Einsätze zur Verfügung. Diese begleiten schwerkranke und sterbende Menschen und unterstützen die Angehörigen.
Vreni Peterer
Präsidentin Dobler blickt auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück. (Bild: Vreni Peterer)

Präsidentin Dobler blickt auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück. (Bild: Vreni Peterer)

APPENZELL. Einsätze leistete der Hospizdienst im vergangenen Jahr einerseits im Spital und Pflegeheim und andererseits im privaten Umfeld. Auf das private Umfeld entfielen 93 Stunden. Im Spital und Pflegeheim wurden 118 Stunden investiert. Insgesamt waren es 28 Einsätze bei 15 Personen. Das sind zwar etwas weniger als im Vorjahr, verglichen mit dem Jahr 2013 aber bedeutend mehr. Dies erklärte die Stellenleiterin Caroline Hörler anlässlich der Hauptversammlung

Fokus auf Weiterbildung

Die Präsidentin des Hospiz-dienstes Appenzell, Bernadette Dobler, sagte, dass auf die Aus- und Weiterbildung grosser Wert gelegt wird. Dafür werden die Spenden sowie die Mitgliederbeiträge eingesetzt.

Die Vorstandsmitglieder führten im vergangenen Jahr zwei Flohmärkte durch. Dies mit zwei Zielen: Zum einen wegen des finanziellen Erlöses, der ebenfalls für die Aus- und Weiterbildung eingesetzt wird, und zum anderen, um der Bevölkerung den Hospizdienst vorzustellen. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Flohmarkt stattfinden. Der konkrete Termin wird kurzfristig festgelegt.

Wichtige Öffentlichkeitsarbeit

Kassier Bruno Koster konnte von einem in finanzieller Hinsicht erfreulichen Jahr sprechen. Das gab dem Hospizdienst Appenzell Spielraum für vermehrte Öffentlichkeitsarbeit. Dies geschah zum Beispiel anhand der Realisierung einer Homepage für die bereits erwähnte Aus- und Weiterbildung sowie für die Teampflege der freiwilligen Helfer. Der Hospizdienst hat zudem bei der Galerie an der Hauptgasse in Appenzell eine Vitrine gemietet, in der sich der Dienst präsentiert und in welcher auf aktuelle Anlässe hingewiesen werden kann.

Eine Erfolgsgeschichte

Im Namen der Standeskommission bedankte sich Frau Statthalter Antonia Fässler bei allen, die sich für den Hospiz-dienst engagieren. Sie bezeichnete den fünfjährigen Verein als Erfolgsgeschichte und unterstrich dessen wichtigen Beitrag im Rahmen von Palliative Care. Sie erinnerte daran, dass Ende 2016 das Programm ausläuft, anhand dessen der Kanton in den letzten drei Jahren insgesamt 75 000 Franken für Palliative Care zur Verfügung stellte. Man überlege sich nun, wie und in welchem finanziellen Rahmen es weitergehen soll. Denn Palliative Care werde weiterhin ein Thema im Kanton sein.

Gelebte Palliative Care

Nach der Hauptversammlung kamen viele Interessierte, um den Dokumentarfilm «Auf dünnem Eis» zu sehen. In diesem Film wurde eindrücklich dargestellt, wie im Alterszentrum Laupen Palliative Care gelebt wird. Die Kernaussage des Films lautete: «Palliative Care ist eine Haltung.»

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