Gold für Rechtobler Turnerin

An den Schweizer Meisterschaften in Dietikon sichert sich Lea Thürlemann in ihrer Kategorie die Goldmedaille. Aber auch ihre Teamkolleginnen von Getu Rehetobel können am Wettkampf überzeugen.

Willi Lanker
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Lea Thürlemann erreichte ein Punktetotal von 37,00 Punkten und gewann die Goldmedaille. (Bild: PD)

Lea Thürlemann erreichte ein Punktetotal von 37,00 Punkten und gewann die Goldmedaille. (Bild: PD)

Den Auftakt für die Rehetoblerinnen machte in Dietikon Laura Eisenring in der Kategorie K5. Sie begann mit einer soliden Reckübung und erhielt für diese eine Note um 9,00. Am Boden zeigte sie ebenfalls eine gute Leistung, für die sie 9,50 Punkte erhielt. Auch an den Schaukelringen rief Eisenring eine gute Übung ab und beim abschliessenden Sprung erhielt sie für einen sauberen gehockten Salto die Note 9,00. In der Endabrechnung hiess dies Platz 29, was einer Auszeichnung gleich kommt.

In der zweiten Abteilung der K5-Turnerinnen griff dann Lea Thürlemann ins Wettkampfgeschehen ein. Auch ihr gelang der Start. Für ihre anspruchsvolle Übung am Boden erhielt sie die Note 9,25. Dieselbe Note erhielt sie für ihre Übung an den Schaukelringen. An ihrem Paradegerät dem Sprung liess sie es so richtig krachen. Für ihren fast perfekten gehockten Salto erhielt sie die Traumnote 9,70. Auch am letzten Gerät, dem Reck, hielten ihre Nerven. Als Lohn gab es die Note 9,30. Mit einem Punktetotal von 37,50 Punkten sicherte sie sich überlegen die Goldmedaille in ihrer Kategorie.

Gute Leistungen in weiteren Kategorien

Nach den Turnerinnen der Kategorie K5 waren in der Stadthalle in Dietikon danach die Teilnehmerinnen in der Kategorie KD am Zug. In der ersten Abteilung der zeigte Tabea Raschle einen guten und fehlerfreien Wettkampf. Dennoch erzielte sie am Boden und am Sprung nicht die gewünschten Noten. In der Endabrechnung klassierte sie sich im Mittelfeld. Francesca Bärlocher und Robin-Sophie Van der Werff, beide ebenfalls KD, warteten mit sehr guten Leistungen auf. Das Startgerät die Schaukelringe meisterten beiden mit Bravour und erhielten je 9,00 Punkte. Obwohl beide am Sprung nicht auf die gewünschten Noten kamen, liessen sie sich nicht beirren und zeigten am Reck saubere Übungen. Für Van der Werff gab es 9,25 und für Bärlocher 9,05 Punkte. Beim abschliessenden Bodenturnen konnten die beiden Turnerinnen nochmals überzeugen.

Den Abschluss machte Dominique Tschirky in der Kategorie K7. Ihr Start am Sprung war solide. Und auch am Reck überzeugte sie mit der Punktzahl 9,30. Für eine saubere und ausgeturnte Übung am Boden erhielt sie verdient die Note 9,40. Den Abschluss machte sie an den Schaukelringen, an denen sie sich die Note 9,25 erturnte. Mit insgesamt 37,00 Punkte erreichte sie den 21. Rang und sich somit eine Auszeichnung.

Zwei Klassierungen im Mittelfeld im K6

Am zweiten Tag des Wettkampfs traten Annie Mc Evoy und Leonie Abderhalden in der Kategorie K6 an. In der ersten Abteilung startete Abderhalden am Boden. Sie zeigte eine gute Übung und erhielt dafür die Note 9,00. 0,05 Punkte mehr erhielt sie für einen sauberen gebückten Salto am Sprung. Am Zittergerät, dem Reck, erturnte sie sich wiederum eine Note um 9,00. In der zweiten Abteilung ging dann Annie Mc Evoy an den Start. Annie erhielt für ihre erste Übung eine Note um 9,00 und an den folgenden zwei Geräten jeweils die Note 9,05. Ihren Wettkampf beendete die 16-Jährige am Boden. Sowohl Mc Evoy als auch Abderhalden klassierten sich im Mittelfeld des Klassements.