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Dölf Früh plant Überbauungen

Der Unternehmer Dölf Früh will in der Mittelländer Gemeinde zwei Bauprojekte realisieren. Im Gebiet Unteres Hörli ist eine Einfamilienhaussiedlung geplant. Für das Grundstück gab es einst andere Pläne.
Martin Schneider
Beim «Unteren Hörli» sollen zehn Doppel- und zwei Einfamilienhäuser entstehen. (Bild: Mea Mc Ghee)

Beim «Unteren Hörli» sollen zehn Doppel- und zwei Einfamilienhäuser entstehen. (Bild: Mea Mc Ghee)

Die Firma Tecti AG wagt sich an die Überbauung im Bereich des Unteren Hörli. Der Gemeinderat von Teufen wollte die Grünfläche von rund 5900 Quadratmeter unterhalb der evangelischen Kirche ursprünglich trotz bewilligtem Quartierplan frei halten, weil er befürchtete, dass sich eine Überbauung negativ auf das Ortsbild auswirken könnte. Deshalb war das Gebiet lange mit einer Planungszone belegt und der Gemeinderat verhandelte mit der vormaligen Besitzerin über einen Kauf des Grundstückes. Diese Verhandlungen scheiterten letztlich. Dölf Früh sagt, er hätte es begrüsst, hätte der Gemeinderat im Interesse des Ortsschutzbildes das Land im Unteren Hörli gekauft und sich für eine Freihaltung eingesetzt. Der Präsident des Verwaltungsrates der Tecti AG ist aber auch der Überzeugung, dass wenn das Bauland schon auf den Markt gelangt sei und dieses überbaut werde, eine solche Überbauung besser von einer ortsansässigen Firma realisiert werde. «Wir wollten, dass eine ortsansässige Firma die Überbauung tätigt, die Rücksicht nimmt auf die Ortschaft und auf das Ortsbild», so Dölf Früh. Klar sei, dass sich durch die geplanten Bauten das Ortsbild von Teufen verändern werde und dass sich die Überbauung an einer ortsbaulich anspruchsvollen Lage befinde, aber: «Wir werden diesem Umstand Rechnung tragen, in dem wir den bewilligten Quartierplan nicht voll ausnützen werden und keine Mehrfamilienhäuser bauen, sondern eine Einfamilienhaussiedlung, die sich optimal in das Dorfbild einfügen wird», führt Früh weiter aus. Zudem würde mit der Fachgruppe Architektur und Ortsplanung Teufen (FAOT) kooperiert und die Pläne besprochen.

Geplant sind auf dem Bauland des Unteren Hörli zehn Doppeleinfamilienhäuser und zwei Einfamilienhäuser im mittleren Preissegment. Damit wolle man dem Umstand Rechnung tragen, dass der Immobilienmarkt in Teufen mit Objekten im Hochpreissegment bereits sehr gut abgedeckt sei, im mittleren Segment jedoch eine Knappheit herrsche, so Früh. Aber auch im Hochpreissegment wird die Firma Tecti AG in nächster Zeit in Teufen Objekte realisieren. Geplant ist eine Überbauung mit zwei bis drei Einheiten anstelle des ehemaligen Bildungshauses Fernblick an der Bündtstrasse. «Das Grundstück befindet sich an bester Lage. Dort lassen sich fast nur Objekte im Luxussegment realisieren», so der Verwaltungsratspräsident. Auch hier seien im Vergleich mit den früheren Investoren, die das Grundstück bebauen wollten, weniger Wohneinheiten geplant, wodurch Früh eine gute Verträglichkeit des Projektes mit dem Dorfbild ausmacht.

Beide Bauvorhaben in der Gemeinde Teufen befinden sich derzeit in der Planungsphase. Als nächster Schritt folgt das Baubewilligungsverfahren, welches noch im laufenden Jahr abgeschlossen sein soll.

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