TV Appenzell hat gelernt

Mit neuem Trainer und gefestigtem Kader geht es für den TV Appenzell in die neue Saison. Das Ziel ist klar: Der Ligaerhalt. Die ersten Spiele werden es zeigen.

Kevin Beining
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Dano Waldburger schmettert den Ball hinter die feindlichen Linien. (Bild: keb)

Dano Waldburger schmettert den Ball hinter die feindlichen Linien. (Bild: keb)

HANDBALL. Der TV Appenzell hatte es in der letzten Saison nicht leicht: Nur aufgrund ihres starken Zusammenhalts konnte sich das Team vom Abstieg in die zweite Liga retten. So eine Situation wird diese Saison nicht wieder eintreten, davon ist der neue Trainer Markus Klemencic überzeugt. Um den Ligaerhalt zu sichern, wurde ein hartes Training forciert. «Primäres Ziel ist das sichere Mittelfeld. Dort droht kein Abstieg und man kann sich weiter verbessern», sagt Klemencic. Der Trainer sieht aber mehr als den Ligaerhalt in seiner Mannschaft.

Die ersten zwei bis drei Spiele seien wichtig, sagt Klemencic. «Der Rhythmus ist entscheidend», so sollen die Spiele das Selbstvertrauen der Mannschaft stärken. Der Trainer glaubt an das Potenzial seiner Spieler. Im Hinterkopf geistert aber immer noch der Schock der letzten Saison. Daher wagt er nur vorsichtige Aussagen: «Wenn wir die nächsten zwei bis drei Jahre unser Potenzial ausschöpfen, dann ist mit den vorhandenen Strukturen in Zukunft auch eine höhere Liga möglich», sagt er, «aber unser Ziel ist primär der Ligaerhalt».

Verstärkung hat sich Klemencic von mehreren Vereinen besorgt. Vom TSV Fortitudo Gossau wechseln Fabian Neff und Raffael Graf nach Appenzell. Ausserdem konnte der Club René Rigas aus der höchsten österreichischen Liga gewinnen. Ein ehemaliger Spieler kommt ebenfalls zurück: Michael Goldener spielt diese Saison wieder.

Kader: Stefan Bischofberger, Mario Broger, Christian Geisser, Michael Goldener (neu), Raffael Graf (neu), Yannick Inauen, Thomas Loser, Lukas Manser, Fabian Neff (neu), René Rigas (neu), Sven Sutter, Tobias Sutter, Elias Valaulta, Dano Waldburger, Andreas Ziswiler