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Glosse

Turnverband legt Basis für prosperierenden Kanton

Werdende Mütter sind beim Appenzellischen Turnverband (ATV) gut aufgehoben. Und solche gibt es offenbar mehr denn je. Schliesslich haben der Turnverband und der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden eine Vereinbarung getätigt. Eine Glosse.
Roger Fuchs
Manuela Strässle, Teamleiterin Physiotherapie im SVAR, und Bruno Eisenhut, Präsident Appenzellischer Turnverband. Bild: PD

Manuela Strässle, Teamleiterin Physiotherapie im SVAR, und Bruno Eisenhut, Präsident Appenzellischer Turnverband. Bild: PD

Diese auf der Redaktion eingegangene Meldung lässt aufhorchen: Der Appenzellische Turnverband (ATV) und der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden beschliessen für das Schwangerschaftsturnen eine Partnerschaft. ATV-Mitglieder sollen dabei besonders gute Konditionen erhalten. Eine solche Kooperation muss einen tieferen Hintergrund haben: Offenbar ist anzunehmen, dass in absehbarer Zeit eine grosse Zahl junger Turnerinnen im gebärfähigen Alter beabsichtigt, Kinder zu kriegen. Die vielen kleinen Turnerinnen und Turner werden sodann dazu beitragen, dass der geschäftstüchtige Präsident weiterhin vom grössten kantonalen Verband sprechen kann.

Bereits heute darf davon ausgegangen werden, dass es nicht ausschliesslich bei der Partnerschaft mit dem Spitalverbund bleibt, schliesslich werden aus den Babys Kleinkinder und später Jugendliche. So ist es eine Frage der Zeit, bis die erste Partnerschaft zwischen dem ATV und einer Kita realisiert wird. Für die Adoleszenten wäre schliesslich eine Bar nicht schlecht, in der es dank der Kooperation mit dem Appenzellischen Turnverband vergünstigte Drinks gibt. Da die Turnerinnen und Turner dabei unter sich bleiben, dürften wahrscheinlich weniger Alcopops, sondern vielmehr Fruchtdrinks auf der Karte stehen. Nicht mehr auf die Auswahl der Krankenkassen kommt es demnach künftig an, sondern auf eine Mitgliedschaft im ATV, um ein von Vergünstigungen geprägtes Leben führen zu können.

Da sich der Turnverband über das ganze Kantonsgebiet verteilt, werden bestimmt auch viele Mitglieder aus dem Vorderland das Schwangerschaftsturnen in Herisau nutzen wollen. Die Partnerschaft für entsprechende Taxidienste soll in Vorbereitung sein. Schliesslich will aber auch der Spitalverbund profitieren. Für die Vorderländer wäre es also angebracht, zur Geburt das Spital Heiden zu nutzen. So sind die Zeiten für immer und ewig vorbei, in denen nur ansatzweise über eine Schliessung dieser Institution nachgedacht werden muss. Und der kinderreiche ATV darf sich freuen: Er legt die Basis für ein prosperierendes Ausserrhoden – von der Geburt bis zum Tod.

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