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Turnerfahrt zur Lischanahütte

Turnverein Lütisburg
Roman Brunner
Bevor der Aufstieg zur Lischanahütte in Angriff genommen wurde, bekamen die Mitglieder des Turnvereins eine Lektion im kalten Wasser des Inns. (Bild: PD)

Bevor der Aufstieg zur Lischanahütte in Angriff genommen wurde, bekamen die Mitglieder des Turnvereins eine Lektion im kalten Wasser des Inns. (Bild: PD)

Hochmotiviert trafen sich unlängst an einem Samstagmorgen um 6.45 Uhr zwölf Turnerinnen und Turner des Turnvereins Lütisburg am Bahnhof Lütisburg. Wenig später stiegen wir in den Bahnersatzbus Richtung Wattwil, um die Reise ins Bündnerland zu starten. Als die Gleise endeten und wir in Scuol angekommen waren, führte ein kurzer Fussmarsch zu «Engadin Adventure». Dort kleideten sich alle mit Neoprenanzügen ein und wurden dann mit Fahrzeugen zum Inn gefahren. Anschliessend gab es eine humorvolle Instruktion der Guides über das River-Raften. Das trübe, kalte Wasser löste bei einigen Mitgliedern Unbehagen aus. Man munkelt, dass dies bei einem Boot zum Kontrollverlust führte. Worauf eine Person ins Wasser befördert wurde. Diejenigen, die beim Rudern etwas zu warm bekommen haben, konnten kurz vor Ende des Raftings noch freiwillig in den Fluss springen. Nachdem sich alle in der angrenzenden Bar gestärkt hatten, begann um 15 Uhr der Aufstieg zur Lischanahütte. Kurz nach 17 Uhr trafen bereits die Letzten im Ziel auf 2500 Metern über Meer ein. Die Zeit bis zum Nachtessen wurde mit geselligen Jassrunden überbrückt. Trotz immer dicker werdender Raumluft stürzten sich alle hungrig auf die Bündner Pizzoccheri. Nach ein paar weiteren Jassrunden war es dann Zeit für die Nachtruhe.

Am nächsten Morgen standen alle früh auf und machten sich um halb 8 Uhr schon auf den Rückweg nach Scuol. Bei einer kurzen Rast, etwa auf der Hälfte der Strecke, wurden in einem Bachbett die Lütisburger Meisterschaften im Steinturmbauen ausgetragen, welche der Präsident des TVL dank seines handwerklichen Geschicks klar für sich entscheiden konnte. Unten angekommen, machten wir einen Halt in einem Saloon, um noch einen Schluck des örtlichen Biers zu kosten. Beim Mittagessen konnten einige Mitglieder endlich ihre lange, fleischlose Phase hinter sich lassen, um dann ab 14 Uhr gestärkt den Nachhauseweg antreten zu können. In Lütisburg angekommen, machten wir uns wie jedes Jahr auf den Weg nach Tufertschwil und liessen dort das Wochenende gemütlich ausklingen.

Roman Brunner

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