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Turis Knacks im Leben

Sabina Deutsch (links, stehend) und ihre «Desperados» im Kabinett des verschiedenen «Westernhelden» Turi Winter am Samstag im Chössi-Theater. (Bild: Michael Hug)

Sabina Deutsch (links, stehend) und ihre «Desperados» im Kabinett des verschiedenen «Westernhelden» Turi Winter am Samstag im Chössi-Theater. (Bild: Michael Hug)

Bühne Kurz nach der Hauptversammlung ging am Samstag im «Chössi» der Betrieb wieder in seinen gewohnten Bahnen. Nach dem Nachtessen in der Bahnhofshalle gabs auf der Bühne das Einpersonenstück «Desperado». Sabina Deutsch erzählte dabei vom Leben des – fiktiven – Tösstaler Politikers Turi Winter. Winter war ein Nachkriegs-Beispielschweizer mit vorbildlicher Politik-, Militär- und Gesellschaftskarriere. Trotz einer etwas schrulligen Leidenschaft – er war ein Winnetou- und Westernfan und sammelte ausserdem Blechbüchsen aller Art – schaffte er mit Disziplin, Loyalität und Prinzipientreue sämtliche Lebenshürden. Bis ihn die Midlife-Crisis und eine estnische Ex-Dirne eiskalt erwischten. Turi wanderte nach Estland aus, von wo er nach knapp zehn Jahren in einer Blechurne von seiner Tochter Renate ins Tösstal zurückgeholt wurde. Sabina Deutsch verstand es, die Geschichte von Turi Winter, der gerne ein richtig harter Kerl – Old Turihänd – gewesen wäre, spannend und fesselnd zu erzählen. Mit zahlreichen Requisiten und Multimedia-Einspielungen verliehen Deutsch und die Musiker Marc Bänteli, Erika Lafosse und Manuel Lindt einem eigentlich blassen Lebenslauf farbige Konturen.

Michael Hug

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