Turbulenzen auf der Reise um die Welt

Nach der Zweitageswanderung ging für den Blauring Bütschwil das Lagerleben im Berner Oberland weiter. Sonntag, 17. Juli, Niemandsland. Während des Flugs von Südafrika in Richtung Antarktis sind wir irgendwo im Ozean abgestürzt.

Alina Gottardo, Rahel Brunner
Merken
Drucken
Teilen
Im Sommerlager gibt es für die Mädchen des Blaurings Bütschwil immer etwas zu tun. (Bild: pd)

Im Sommerlager gibt es für die Mädchen des Blaurings Bütschwil immer etwas zu tun. (Bild: pd)

Nach der Zweitageswanderung ging für den Blauring Bütschwil das Lagerleben im Berner Oberland weiter.

Sonntag, 17. Juli, Niemandsland. Während des Flugs von Südafrika in Richtung Antarktis sind wir irgendwo im Ozean abgestürzt. Die Kinder mussten in der Nacht aufstehen und an Land schwimmen. Zum Glück überlebten wir alle den Absturz und konnten uns an den Strand einer unbekannten Insel retten. Auf dieser Insel angekommen, war niemand weit und breit zu sehen. Die Kinder konnten wieder schlafen gehen und am Morgen schrieben wir ein grosses SOS auf den Boden, in der Hoffnung, dass es jemand sieht. In einem Geländespiel erspielten sich die Kinder das Essen, das Trinken und das Zubehör, für den Zmittag. Diesen assen wir draussen, da weit und breit keine Häuser in Sicht waren. Nach dem Essen landete Pierre auf der Insel, weil er das SOS gesehen hat. Er brauchte Kerosin und wir seine Hilfe beim Reparieren des Flugzeuges. Wir haben einen Deal ausgehandelt und er reparierte uns das Flugzeug und gab uns Geld für das Kerosin, welches wir für die Weiterreise sehr gut gebrauchen konnten. Da wir den Tag auf dem Niemandsland überlebt haben, feierten wir dies mit einer Überlebensparty und spielten Toto X. Danach mussten die Kinder die Stewardessen überzeugen, dass sie Geld aus der eigenen Kasse geben, damit die Weiterreise finanziert werden kann. Die Kinder hatten Glück und sie konnten die Stewardessen überzeugen. Die Reise nach den Malediven kann weitergehen.

Montag, 18. Juli: Heute sind wir ohne Turbulenzen auf den Malediven angekommen. Passend begannen wir den Tag entspannt. Um 9.30 Uhr wurden die Kinder sanft mit Strandmusik geweckt. Um den Luxus komplett zu machen, genossen wir einen feinen Brunch. Die Küche tischte Zopf, Spiegeleier, Speck, Nutella, Müesli, Früchte, Joghurt und Orangensaft auf. Nachdem wir unsere Bäuche vollgeschlagen haben, machten wir eine Siesta. Wir nutzten diese freie Zeit, um uns mit Spielen, Tanz, und Musik zu verweilen. Nun war es bereits wieder Zeit, um eine Zvieri-Pause einzulegen. Während des Geniessens der feinen Brötchen stiess der Bütschwiler Pfarrer Josef Manser zu uns. Er hat mit uns einen Gottesdienst zum Thema 50-Jahr-Jubiläum abgehalten. In unseren Blauringgruppen beschäftigten wir uns mit den Fragen, wie sah der Blauring vor 50 Jahren aus, wie sieht er jetzt aus und wie wird er in 50 Jahren aussehen? Pfarrer Manser verabschiedete sich von uns und liess uns Brügeli da. Wir stellten uns in Gruppen auf, um den Tanz für den Abschluss am Freitag zu üben. Zum Znacht gab es Wienerli im Teig mit Mischsalat und Suppe. Nach dieser Stärkung versuchten wir, Muscheln für den König zu sammeln, der uns dafür Geld für die Weiterreise gab. Nach der Vanille-Crème zum Dessert fielen wir müde ins Bett.