Trudi Rutz in Verwaltungsrat gewählt

Zwischen der Liegenschaft Alterswohnungen Wasserbrugg und der neuen Überbauung Büelen Ost soll eine Verbindungspasserelle gebaut werden. Diese soll von allen Bewohnern benutzt werden.

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Urs Meier erhielt zum Dank für seinen Vortrag ein Präsent. (Bild: pd)

Urs Meier erhielt zum Dank für seinen Vortrag ein Präsent. (Bild: pd)

NESSLAU. Der Präsident Ernst Zwingli hiess am vergangenen Mittwoch die Genossenschafterinnen und Genossenschafter, die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Goggeien sowie einige Vertreter öffentlicher Körperschaften herzlich willkommen. In seinem Jahresbericht konnte Ernst Zwingli erneut auf ein ruhiges Jahr zurückblicken. Eine Bewohnerin zügelte ins Alterszentrum Churfirsten und eine Person nahm neu Wohnsitz im Haus Goggeien. Von einer Bewohnerin musste für immer Abschied genommen werden.

Passerelle zur Überbauung

Vorgängig zu den Traktanden kam der Präsident über die geplante Passerelle zu sprechen. Das Baukonsortium Überbauung Büelen Ost hatte die Genossenschaft Alterswohnungen Wasserbrugg angefragt, ob es möglich wäre den Lift des Hauses Goggeien für die zukünftigen Bewohner der Überbauung Büelen Ost zugänglich zu machen. Dazu wäre eine Erhöhung der Liftanlage und eine Passerelle von der unteren Büelenstrasse zum Haus Goggeien nötig. Der Verwaltungsrat hat dieses Anliegen behandelt und für vernünftig erachtet und daher auch im Grundsatz eine positive Haltung eingenommen. Die Details stehen aber noch zur Regelung an. Im Gespräch mit den Bewohnern der Alterswohnungen Wasserbrugg konnten Bedenken weitgehend ausgeräumt werden. Einem Votum betreffend möglicher Wertminderung der Liegenschaft Alterswohnungen Wasserbrugg wurde entgegengehalten, dass die Einschränkung als sehr minim erachtet werde und vorhandene Infrastrukturen doch möglichst breit genutzt werden sollten. Die Bewohner der unteren Büelenstrasse profitieren so von einem leichteren Weg ins Dorf. Umgekehrt dient der Lift den Bewohnern der Alterswohnungen Wasserbrugg, wenn sie zum Beispiel einen Altersnachmittag auf Büelen besuchen wollen. Zudem können die Unterhaltskosten auf mehr Parteien verteilt werden.

Eine ähnliche Situation findet man ebenso beim Gebäude der Alterswohnungen in Wattwil, wo der Lift ebenfalls durch die Bewohner des Altersheimes über eine Passerelle benutzt werden kann, um leichter ins Dorf zu gelangen.

Nachfolgerin für Arnold Brändle

Die Traktanden der Genossenschaftsversammlung wurden speditiv abgewickelt, da keine grösseren Probleme vorliegen. Die Rechnung 2012 schliesst positiv ab. Neben Abschreibungen in der Höhe von 35 500 Franken und Rückstellungen von 40 400 Franken resultierte ein Gewinn von rund 8200 Franken.

Für den letztes Jahr zurückgetretenen Arnold Brändle wählte die Versammlung einstimmig die Nesslauer Gemeinderätin Trudi Rutz als neue Verwaltungsrätin. Mit dem Dank an alle, die zu einem reibungslosen Betrieb beitragen, beendete Genossenschaftspräsident Ernst Zwingli die Generalversammlung 2012.

Im Anschluss referierte Urs Meier von der Pro Senectute, Regionalstelle Wattwil, zum Thema «Patientenverfügung und Vorsorgedokumente». Er stellt den Docupass der Pro Senectute vor. Neu sind die Rahmenbedingungen für Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag im Kinder- und Erwachsenenschutzrecht gesetzlich geregelt. Neben dem Docupass, der den neuen Bestimmungen entspricht, gibt es auch entsprechende Dokumente anderer Organisationen. Im Internet findet man diverse Organisationen bei denen man sich über die Vorsorgedokumente wie Patientenverfügung, Anordnung für den Todesfall, Vorsorgeauftrag und Testament orientieren kann. (pd)

Der Docupass kann ab Ende März bei der Pro Senectute Schweiz, Telefon 044 283 89 89, oder unter www.prosenectute.ch bestellt werden.

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