Trotz Niederlage auf Platz 2

Die Sharks-Frauen verlieren am letzten Sonntag gegen den UHC Laupen nach Penaltyschiessen. Nach der Verlängerung hatte die Begegnung 4:4 geendet.

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UNIHOCKEY. Ein Sieg sollte trotzdem möglich sein. Nesslau verschlief aber den Start in die Partie. Bereits nach 34 Sekunden zappelte der Ball im Netz des Nesslauer Tores. Sechs Minuten später doppelte Laupen nach und erhöhte auf 2:0. Kurze Zeit später erzielte Sturzenegger den Anschlusstreffer. Die Sharks hatten trotz des ersten Tores Mühe, sich zu formieren. Vor allem die Zuteilung in der Defensive liess zu wünschen übrig. Forrer versuchte indes, ihr Tor sauber zu halten. Trotzdem konnte sie fünf Minuten vor dem Pausenpfiff den dritten Gegentreffer nicht verhindern.

Die Coaches Favazzo und Gübeli versuchten ihr Team in der Pause aufzurütteln. So gingen die Sharks-Frauen körperbetonter und aggressiver auf das Feld zurück. Dieses Drittel war nun ausgeglichen. Der einzige Treffer im Mitteldrittel gelang dann auch den Gastgeberinnen. Büchi erzielte auf Pass von Sa. Scherrer das 2:3.

Im letzten Drittel gelang den Nesslauerinnen nach elf Minuten durch Aeschlimann der Ausgleich. Danach folgte durch Kar. Scherrer sogar das umjubelte 4:3. Weil Laupen in der 54. Minute der Ausgleich gelang, wurde eine Verlängerung nötig.

In dieser hatten die Sharks mehr Spielanteile. Wegen der mangelnden Chancenauswertung gelangen ihnen aber keine Tore. Somit musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Die Frauen aus Laupen zeigten die besseren Nerven und konnten den Ball zweimal im Tor versenken, während die Nesslauerinnen die Chance nicht packten. So endete die Partie für die Sharks mit einer bitteren Niederlage. Dennoch stehen die Sharks dank dem bessren Torverhältnis als ihre direkten Verfolger aus Zürich und Mendrisio auf dem zweiten Platz. (pd)

Matchtelegramm: Es spielten: Ramona Forrer, A. Lusti, (T), Eriola Zekaj, Sabrina Aeschlimann, Daniela Meier, Bettina Pfiffner-Scherrer, Bettina Büchi, Sandra Scherrer, Miriam Sturzenegger, Stephanie Scherrer, Franziska Röder, Katja Scherrer, Tamara Grob, Daniela Lieberherr-Huber, Darina Wittenwiler, Karin Scherrer. Coaches: Bruno Gübeli, Daniele Favazzo. Betreuerin: Céline Eichenberger. Es fehlten: Melanie Brunner (verletzt), Anina Scherrer, Phumma Kamonwan, Melanie Roth, (U21)

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