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Trotz Hagel kämpft sich die Herisauerin Lena Steuri am Swissalpine Davos ins Ziel

Die Marathonläuferin beendet den Swissalpine Davos als zweitschnellste Frau.
Lukas Pfiffner
Lena Steuri erreicht das Swissalpine-Ziel in Davos. Bild: PD

Lena Steuri erreicht das Swissalpine-Ziel in Davos. Bild: PD

Die Bedingungen am Swissalpine Bergmarathon mit Start und Ziel in Davos waren zeitweise garstig. «Richtung Scalettapass hagelte es, danach fiel starker Regen bis zum Sertigpass», blickt Lena Steuri auf den Anlass zurück, der vor einer Woche mit 149 Läuferinnen stattfand. Die Kälte habe ihr zwischendurch schon zu schaffen gemacht, sagt die Herisauerin. «Aufgeben war aber kein Thema.» Kurz vor dem Sertigpass sei die Viertplatzierte in Sichtweite gewesen. Sie habe dann drei Läuferinnen überholen können. Auf den letzten zehn Kilometern habe sie ziemlich «beissen» müssen. «Die Beine wurden schwer, und vor allem machte sich meine Knochenhautentzündung bemerkbar.» Sie behauptete aber den zweiten Platz und erreichte das Ziel nach 4:14:06,7; knapp acht Minuten hinter der Siegerin Corina Hengartner aus St.Gallen. Den weitaus grössten Teil der Strecke rannte sie. «Nur kleine Passagen von wenigen hundert Metern bin ich gegangen.»

Die 33-Jährige, die als Medizinische Praxisassistentin am Kantonalen Spital Appenzell arbeitet, reiht somit Spitzenplatz an Spitzenplatz. Mitte Juli hatte sie mit Erfolg den Grossglocknerlauf über 13,3 Kilometer und mit 1265 Höhenmetern absolviert. Es nahmen 870 Männer und 293 Frauen teil – auch manche von Weltcupniveau: In 1:38:34 kam Lena Steuri auf den zehnten Platz, in ihrer Altersklasse 30–34 auf den vierten. Zwei Wochen zuvor hatte sie den Montafon-Arlberg-Marathon gewonnen.

Derzeit hält sich Lena Steuri ferienhalber in Südfrankreich auf. «Ich erhole mich mit Wassersport und Radrennfahren.» Ist Herumliegen nichts für sie? «Nur kurz…» Auf das Laufen verzichtet sie im Moment mit Rücksicht auf die Knochenhautentzündung, unter der sie schon längere Zeit leidet. Den nächsten Wettkampf hat sie für den 17. August geplant: In der Gegend von Lech findet erstmals ein Laufwettbewerb auf der Strecke des «Weissen Rings» statt – über 28,9 Kilometer und mit 2300 Höhenmetern: Die legendäre Skirunde wird in umgekehrter Richtung gelaufen.

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