Trotz Defizit nicht aufgeben

Nach Aussagen der Veranstalter war das Bergrennen Hemberg 2014 das Rennen der Entscheidung. Sollte diese Austragung keine positive Bilanz eingetragen haben, sei eine Durchführung des Rennens im 2015 fraglich. Christian Schmid, OK-Präsident, weiss, wie es mit dem Bergrennen weitergeht.

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Nach Aussagen der Veranstalter war das Bergrennen Hemberg 2014 das Rennen der Entscheidung. Sollte diese Austragung keine positive Bilanz eingetragen haben, sei eine Durchführung des Rennens im 2015 fraglich. Christian Schmid, OK-Präsident, weiss, wie es mit dem Bergrennen weitergeht.

Die wichtigste Frage zuerst: Wird es ein Bergrennen Hemberg 2015 geben?

Ja. Zwar konnten wir auch in diesem Jahr keine schwarzen Zahlen schreiben, wir von der Organisation sind uns aber einig, dass es sich lohnt, weiterzumachen. Als Datum werden wir wiederum das zweite Juniwochenende beantragen.

Wie stellt sich denn die finanzielle Situation nach der diesjährigen Austragung dar?

Genaue Zahlen kenne ich noch nicht. Es wird aber auch dieses Jahr ein Minus im fünfstelligen Bereich sein. Um das zu decken, können wir auf private Darlehen zurückgreifen. Dennoch gilt, für die nächste Ausgabe Sparpotenzial zu definieren, welches zweifelsohne noch vorhanden ist.

Wie viele Zuschauer kamen ans Bergrennen und wie viele davon waren zahlende Besucher?

Insgesamt wurden rund 6000 Besucher gezählt, wovon aber nur knapp 3000 den vollen Ticketpreis bezahlt haben. Überdenken müssen wir diesbezüglich vor allem die Vergabe von Gratiseintritten, die in diesem Jahr etwa 25 Prozent ausmachten. Ausser Diskussion hingegen steht der Gratiseintritt für Kinder unter zwölf Jahren.

Wie bewährte sich das veränderte Verkehrskonzept mit Schwerpunkt Wattwil?

Sehr gut. Da jedoch im Laufe des Tages viele Shuttlebusse fast leer verkehrten, sehen wir unter anderem dort Sparpotenzial. (uh)

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