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Trogener Schüler haben den Abschluss geschafft: Mit einer Rose geht es in die nächste Lebensrunde

Den scheidenden Fachmittel- und Berufsmaturitätsschülern der Kantonsschule Trogen wurden die Abschlusszertifikate überreicht. An der Abschlussfeier gab es Ratschläge, Rosen – und ehrliche Reden.
Yann Lengacher
Michaela Traber, Marie Julie Laich und Giada Melaragno erhielten für ihre Top-Leistungen jeweils einen Preis. (Bild: Yann Lengacher)

Michaela Traber, Marie Julie Laich und Giada Melaragno erhielten für ihre Top-Leistungen jeweils einen Preis. (Bild: Yann Lengacher)

Es sei ein Tag zum Feiern, betonte Marc Kummer, Rektor der Kantonsschule Trogen, in seiner Eröffnungsrede an der Abschlussfeier vom Mittwochabend. Denn: «Geschenkt habt ihr dieses Zertifikat nicht bekommen», richtete er sich an die über 50 Lernenden, welche sich nun Besitzer einer Fach- oder Berufsmatura oder eines Fachmittelschulausweises nennen dürfen oder das Qualifikationsverfahren der Wirtschaftsmittelschule bestanden hatten.

Die Worte des Rektors bestätigte im weiteren Verlauf der Feier der Schüler Niels Abgatsheer aus Waldstatt in seiner Rede. «Wir haben viele Nerven und Tränen verloren, aber nun haben wir es endlich geschafft.» Er gab in seiner Rede auch zu, dass die meisten vielleicht eben doch ein wenig zu spät mit dem Lernen für die Abschlussprüfungen begonnen hätten. Als Gastredner eingeladen war Meico Oehninger. Der ehemalige Profi-Curler besuchte einst ebenfalls die Kantonsschule in Trogen und ist heute angehender Betriebsökonom. Er empfahl den Schülern, im Verlauf ihrer Karriere eigene Wege zu gehen. Für alle, die ein Studium besuchen werden, hatte er ausserdem folgenden Tipp bereit: «In zwei Wochen Vorlesungen werden euch mehrere hundert Folien gezeigt. Es liegt an euch, zu erkennen, welche davon wichtig sind und welche nicht.» Nachdem auch der Prorektor der Fachmittelschule zu Wort kam, wurde den Absolventen feierlich die Abschlusszertifikate mit einer Rose überreicht.

Top-Schülerin will noch nicht studieren

Speziell geehrt und mit einem Preis ausgezeichnet wurden Michaela Traber, Marie Julie Laich und Giada Melaragno: Sie schlossen jeweils als Beste in ihrem Lehrgang ab. Für viele der jungen Erwachsenen geht es nun mit einem Studium weiter. Nicht so für Giada Melaragno. «Ich möchte noch ein weiteres Jahr im Hotel Säntispark arbeiten», sagte die Frau aus Speicherschwendi. Während des Erwerbs ihrer Berufsmaturität absolvierte sie im Abtwiler Hotel ein Praktikum. Erst später wolle sie Wirtschaft oder Linguistik studieren. Melaragno war die beste der ausgezeichneten Berufsmaturanden. Nervös sei sie dennoch gewesen, bevor sie den Bescheid erhielt, dass sie bestanden habe. Das Couvert mit den Noten hatte sie nach der Feier aber nicht direkt geöffnet. Verständlich. Erst sollte der Erfolg gefeiert werden.

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