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TROGEN: Wohnen beim Kinderdorf

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi will das Areal Büel-Unterstadel verkaufen. Dort sind acht Mehrfamilienhäuser geplant. Noch gibt es aber einige Hürden.
Jesko Calderara

Jesko Calderara

jesko.calderara

@appenzellerzeitung.ch

In der Gemeinde Trogen ist eine grössere Überbauung geplant. Auf einem rund 18000 Quadratmeter grossen Grundstück unterhalb des Kinderdorfs Pestalozzi sollen drei Baugruppen mit insgesamt acht Mehrfamilienhäusern entstehen. Dies sieht der Quartierplan Büel-Unterstadel vor. Darin wird die Qualität der Siedlung beispielsweise mit der Erschliessung, der Bebauung sowie der Freiraum- und Terraingestaltung geprägt. Der Quartierplan lag bis zum 11. September öffentlich auf.

Das Areal Büel-Unterstadel liegt südwestlich des Kinderdorfs. Es ist der zwei- und dreigeschossigen Wohnzone zugeteilt. Das Bauland gehört der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, die es nun aber veräussern will. Einen Käufer gibt es zurzeit allerdings noch nicht. Daher sind einige Details zum Bauvorhaben offen. «Im Quartierplan ist nur die Anzahl Häuser festgelegt», sagt Remo Schläpfer, Mediensprecher der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Hingegen entscheide der Investor, aus wie vielen Wohnungen ein Gebäude bestehe. Ob Eigentums- oder Mietwohnungen realisiert werden, hängt ebenfalls vom Bauherrn ab. Entsprechend unterschiedlich wird die Zielgruppe sein, welche mit dem Bauvorhaben angesprochen werden soll.

Projekt passt sich optimal in die Landschaft ein

Nach einem Studienauftrag wurde für das Gebiet Büel-Unterstadel das Projekt der Büros Dietrich/Untertrifaller/Stäheli Architekten AG aus St. Gallen und der Zürcher Landschaftsarchitekten Müller Illien ausgewählt. Deren Konzept sieht drei Gruppen mit dem gleichen Typ Gebäude vor. Gemäss den Erklärungen im Quartierplan schliessen die Bauten nach oben mit einem quer angeordneten Attikageschoss ab und interpretieren auf diese Art den klassischen Appenzeller Kreuzfirst neu.

Für das Siegerprojekt hätten verschiedene Aspekte gesprochen, sagt Schläpfer. Bei der Einzonung des Gebiets Büel-Unterstadel sei der Bevölkerung versprochen worden, eine qualitativ gute Überbauung zu realisieren. «Auch dem Pestalozzi-Stiftungsrat ist es wichtig, dass neben dem Kinderdorf eine architektonisch hochwertige Siedlung gebaut wird.» Das Siegerprojekt sei auf die örtliche Lage abgestimmt und sorgfältig in die Landschaft eingebettet, betont Schläpfer.

Eine Sammelgarage für alle Wohnungen

Die Zufahrt zum neuen Quartier erfolgt dereinst über die Unterstadelstrasse. Dazu muss diese allerdings ausgebaut werden. Verantwortlich dafür wird der Bauherr sein. Vorgesehen ist zudem eine Sammelgarage, wo alle Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser ihre Autos einstellen können. Damit wird eine Beeinträchtigung des Erscheinungsbilds verhindert.

Während der Auflagefrist sind gegen den Quartierplan ­Büel-Unterstadel zwei Einsprachen eingegangen. Der Baubeginn hängt unter anderem davon ab, wann diese bereinigt werden können und wie schnell ein Investor gefunden wird.

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