Trogen plant mit roten Zahlen

An der öffentlichen Versammlung wird das Budget vorgestellt. Hauptthema ist aber die Zukunft des Spitalverbundes.

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Christiane Roth, Verwaltungsratspräsidentin des Ausserrhoder Spitalverbundes, stellt sich den Fragen von Willi Eugster. (Bild: MC)

Christiane Roth, Verwaltungsratspräsidentin des Ausserrhoder Spitalverbundes, stellt sich den Fragen von Willi Eugster. (Bild: MC)

Mit gut 50 Personen war die Orientierungsveranstaltung zum Voranschlag 2017 in der «Krone» Trogen am Donnerstag sehr gut besucht. Geschuldet ist das Interesse wohl dem Auftritt von Christiane Roth, VR-Präsidentin des Spitalverbunds AR. Doch in einem ersten Teil der Veranstaltung standen nicht die Finanzen des Spitalverbunds, sondern jene der Gemeinde im Fokus.

Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr präsentierte Trogens Voranschlag 2017, der in der Erfolgsrechnung bei einem Gesamtaufwand von 9,5 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von gut 145 000 Franken vorsieht. In der Investitionsrechnung sind Nettoausgaben von knapp 1,87 Millionen Franken eingesetzt. Der Steuerfuss soll unverändert 4,1 Einheiten betragen. Die Stimmberechtigten befinden am 27. November über den Voranschlag.

Altherr erläuterte verschiedene Vorhaben, die nächstes Jahr realisiert werden sollen. Etwa die Sanierung von Strassen in der Höhe von 415 000 Franken oder die Anschaffung eines Schneeräumfahrzeuges für 150 000 Franken. Wie in der Vergangenheit muss in den Unterhalt und die Sanierung des Wasserleitungsnetzes investiert werden. Total 750 000 Franken seien vorgesehen. Mittelfristig benötige Trogen mehr Schulraum. Der Projektierungskredit für die Schulraumerweiterung über 250 000 Franken werde freigegeben, sobald die eingesetzte Arbeitsgruppe ihre Arbeit abgeschlossen habe.

Im zweiten Teil des Abends erläuterte Christiane Roth die Situation des Spitalverbunds AR. Danach stellte sie sich den Fragen von Willi Eugster und des Publikums. Die VR-Präsidentin betonte, dass die Zukunft in Kooperationen liege. Zu den Gesprächen mit Vertretern des Spitalverbundes und der Klinik am Rosenberg in Heiden könne sie nichts sagen. Die Sorge der Bevölkerung über die Zukunft des Spitals Heiden sowie über die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in der Region waren im Saal spürbar. (mc)

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