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TROGEN: Kunst ist Trumpf beim Trogen-Talk

Am Mittwoch stellte der Ehemaligenverein der Kantonsschule den fünften Trogen-Talk auf die Beine. Fachleute diskutierten das Thema Kunst und Kommerz.
Carmen Pagitz

«Man kann sich selbst erst Künstler nennen, wenn man sieben Jahre nach der Schule noch Kunst macht.» Dieser Leitspruch eines ehemaligen Professors hat sich Künstlerin Lena Henke verinnerlicht. Stolz erzählt sie, dass sie seit acht Jahren aktiv Kunst macht.

Am fünften Trogen-Talk dreht sich alles um Kunst und Kommerz. Ulrich Meinherz, Leiter vom Kesselhaus Josephsohn, führt die Diskussion. Er gibt einen kurzen Überblick über die Kunstszene. Aus verschiedenen Bereichen war eine Vertretung an der Diskussion beteiligt. Lena Henke als Kunstschaffende, Ilona Genoni Dall für das Auktionswesen und Fritz Ammann als Stimme der Kunstsammler.

Kunst sammeln und lieben

Fritz Ammann, von aussen als Kunstsammler bezeichnet, weigert sich, diesen Titel für sich in Anspruch zu nehmen. Er sieht sich vielmehr als Kunstliebhaber. Gemäss Amman würde ein Sammler einen Fokus setzen und diesen auch verfolgen. Das heisst, ein solcher sucht auf der ganzen Welt nach Werken der im Fokus stehenden Kunstart. Amman sagt von sich, er kaufe einfach das, was ästhetisch interessant ist und was ihm auch persönlich zusagt. Verkauft hätte er in seinem Leben nur ein einziges Werk, weil es ihm nicht gefallen habe.

Ilona Genoni Dall vom Auktionshaus Christie’s in Zürich gibt unter anderem einen kleinen Überblick zur Feststellung des Schätzungspreises eines Werks. Zum Beispiel wird dieser Preis mit den früheren Verkaufspreisen verglichen. Des Weiteren spielt das Motiv ein wichtiger Faktor. Eine Landschaft verkauft sich besser als ein Porträt, eine Frau besser als ein Mann und eine junge Frau besser als eine alte. Auch Faktoren wie die Qualität oder die Farben spielen eine Rolle. Abschliessend ist diese Liste nicht.

Schülerschaft bilanziert

Schülerinnen und Schüler beurteilen die Diskussion im Nachhinein als interessant. Einer findet jedoch, dass es weniger eine Diskussion gewesen sei, sondern primär Einblicke in das Leben der Gäste gegeben habe. Andere wiederum hätten sich gewünscht, dass die Gespräche stärker auf die Kunst und weniger auf den wirtschaftlichen Wert ausgerichtet gewesen wären. Dennoch: Gefallen hats den meisten.

Carmen Pagitz

carmen.pagitz

@appenzellerzeitung.ch

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