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TROGEN: Jugend macht Vorschläge für Alpenraum

Das Jugendparlament der Alpenkonvention beschäftigt sich dieses Jahr mit Flüchtlingspolitik und Digitalisierung. Auch Schüler der Kantonsschule nahmen teil.

Bereits zum zwölften Mal fand kürzlich das Jugendparlament der Alpenkonvention statt. Rund 80 Jugendliche aus sieben Ländern trafen sich in Innsbruck, um sich mit verschiedenen Aspekten der politischen Aktualität auseinanderzusetzen. Mit dabei war auch eine siebenköpfige Delegation der Kantonsschule Trogen. Wie sieht die Zukunft in den Städten der Alpenregion aus? Wie wird die Attraktivität garantiert, und was sind Optionen zur Optimierung der Integration? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich politisch interessierte Jugendliche des Alpenbogens am diesjährigen «Youth Parliament to the Alpine Convention (YPAC)». Eine Woche lang trafen sich die Schülerinnen und Schüler aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Liechtenstein und Slowenien im Akademischen Gymnasium Innsbruck für Sitzungen, Debatten, Vorträge und Diskussionsrunden mit österreichischen Politikern und Politikerinnen. Für einmal hatte hier ausschliesslich die junge Generation die Möglichkeit zu debattieren. In Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunkten wurden 15 Forderungen zum Thema «Demographic changes of the Alps» erarbeitet und im Rahmen der abschliessenden Generalversammlung im Landhaus in Innsbruck diskutiert. Nach einer Abstimmung aller Delegierten legten sich die Jugendlichen auf zehn Vorschläge fest, welche sie im Anschluss an die Veranstaltung der Alpenkonvention unterbreiteten. Es wurden Änderungen im Integrationsprozess von Flüchtlingen, in der Infrastruktur, im Umweltschutz und in der Wirtschaft gefordert. Unter den Ideen waren beispielsweise neue, individuell angepasste Integrationssysteme, welche zugleich den gesamten Prozess verkürzen sollen, sowie Konzepte für Kindertagesstätten und besseren Internetzugang im gesamten Alpenraum. Natura 2000, ein Projekt zum Schutz der Umwelt in den Alpenländern, war ebenfalls ein grosses Thema unter den jungen Debattierenden. Speziell die Aufnahme von Liechtenstein und der Schweiz in dieses Projekt lieferte kontroverse Meinungen.

Das Erfolgskonzept dieses Jugendparlaments beruht auf dem Zusammentreffen vieler verschiedener Kulturen und der Chance, als junge Person eine Stimme zu bekommen. Der Anlass bietet den Jungen einen Einblick in das Geschehen der Politik, und durch Englisch als gemeinsame Sprache während der Sitzungen wird internationale Luft geschnuppert. Nächstes Jahr wird sich das Jugendparlament in Maribor, Slowenien, zur dreizehnten Ausgabe treffen. (pd)

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