TROGEN: Die Besten zeigen ihr Können

Gesangsduette, Cello-Stücke oder eine Schlagzeug-Eigenkomposition: Das Konzert im Rahmen des Maturavorspiels hatte einiges zu bieten. In diesem Jahr wurde der Anlass erstmals mit gestalterischen Arbeiten ergänzt.

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Nina Richter spielte die «Elegie» von Gabriel Fauré. Am Klavier begleitete sie Musiklehrer Sebastian Wehrfritz. (Bild: Fitze Christian)

Nina Richter spielte die «Elegie» von Gabriel Fauré. Am Klavier begleitete sie Musiklehrer Sebastian Wehrfritz. (Bild: Fitze Christian)

TROGEN. Das traditionelle Konzert der Besten des Maturavorspiels an der Kantonsschule Trogen wurde in diesem Jahr ergänzt mit einer Ausstellung der besten Maturaprojektarbeiten aus dem Fachbereich Bildnerisches Gestalten. In der Aula der Kantonsschule fanden sich am Freitagabend gegen zweihundert Personen ein, um Musik zu hören und gleichzeitig Bilder anzuschauen.

Vom Spiegel zum Kunstwerk

Ausgangspunkt und Impuls für die gestalterischen Werke war dieses Jahr ein kleiner Handspiegel, den die Schülerinnen und Schüler von den verantwortlichen Lehrpersonen erhielten. Daraus entstand eine Vielzahl von Arbeiten in verschiedenen Kunstformen. Gezeigt wurden Kunstwerke von Malerei über Fotografie bis hin zu dreidimensionalen Objekten. Der Spiegel erwies sich bezüglich Symbolik und Assoziationsreichtum als ideale Inspirationsquelle. Ein gespiegeltes Spiegelei mit Fotografien, eine Kohlezeichnung mit Porträt im Spiegel, die Spiegelung eines Waldes im Wasser, ein selbstgebautes Kaleidoskop oder ein zerbrochener und kunstvoll neu zusammengesetzter Spiegel sind nur einige Beispiele aus der Fülle der gestalterischen Arbeiten dieses Jahres.

Buntes Programm

Die diesjährige Ausstellung ergänzte sich ideal mit dem Konzert der gleichaltrigen Musikmaturandinnen und -maturanden. Zu hören waren beeindruckende solistische Leistungen, so ein unterhaltsames Eröffnungsstück auf dem Akkordeon, anspruchsvolle Werke aus der Romantik von zwei Cellistinnen, Gesangssoli mit breitem stilistischem Spektrum vom Duett aus einer Mozart-Oper bis hin zum Jazzstandard, klassische Gitarrenstücke oder solche in der Band, zwei Entdeckungen von selten gespielten Klavierwerken aus Bulgarien und zum Schluss eine eindrückliche Schlagzeug-Eigenkomposition. Die jugendlichen Künstlerinnen und Künstler erhielten begeisterten Applaus aus den Rängen des vollbesetzten Saals.

Trogen fördert Potenzial

In seiner Begrüssung verdankte Jürg Surber als Abteilungsleiter Musik der Kantonsschule Trogen die kontinuierliche Aufbauarbeit der im Hintergrund tätigen Lehrpersonen beider Fachbereiche. Der Anlass war ein eindrücklicher Start in das neue Schuljahr und zeigte auf, dass die Schülerinnen und Schüler an der Kantonsschule in allen Fachbereichen einer Mittelschulausbildung auch in den musischen Fächern gefördert werden und Raum erhalten, ihr Potenzial zu entfalten. (pd)

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