TROGEN: Als «Stimme der Schweiz» in Maribor mit dabei

An den Beschlüssen 2018 des Youth Parliament of the Alpine Convention sind Kantischüler beteiligt.

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Hinten: Nikolai Kozakiewicz (Lehrer), Raphael Wüthrich, Dominic Tobler, David Schober, Jens Weber (Lehrer), Xenia Unseld. Vorne: Alina Loacker, Angela Ventrici, Cirinne Rechsteiner. (Bild: PD)

Hinten: Nikolai Kozakiewicz (Lehrer), Raphael Wüthrich, Dominic Tobler, David Schober, Jens Weber (Lehrer), Xenia Unseld. Vorne: Alina Loacker, Angela Ventrici, Cirinne Rechsteiner. (Bild: PD)

Beim Youth Parliament of the Alpine Convention, einem Parlament mit Jugendlichen aus allen Alpenländern, wird jeweils während fünf Tagen ein aktuelles Thema des Alpenraums diskutiert. Beim kürzlich stattgefundenen Treffen im slowenischen Maribor ging es um das Thema «Soil» (Boden). Seit mehr als zehn Jahren nimmt die Kantonsschule Trogen als «Stimme der Schweiz» an diesem Anlass teil. In diesem Jahr reiste gemäss Bericht der Schülerschaft eine Delegation aus sieben Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgangsstufen und zwei Lehrern nach Maribor.

In vier Komitees wurden die Unterthemen Landwirtschaft, Naturkatastrophen und Raumplanung in städtischen und ländlichen Gegenden diskutiert. Am Ende der Woche, nach anstrengenden aber sehr bereichernden Tagen mit vielen neuen Freundschaften, seien die endgültigen Forderungen gestanden, heisst es im Bericht. Der meist unterstützte Vorschlag steht unter dem Titel «Up to the sky». Es geht dabei darum, statt grossflächigen Parkplätzen Parkhäuser in die Höhe zu bauen, um wertvollen Boden zu schützen.

Zweiter Favorit ist das Projekt «S.E.E.D.». Hierbei geht es darum, die Bevölkerung über die Probleme des Bodens zu informieren. Zu wenige Menschen wüssten über die Herausforderungen in der nachhaltigen Bodennutzung. Doch gerade jetzt, wo die Städte wachsen und immer mehr Strassen gebaut werden, sei es wichtig, den Boden zu schützen, um Trinkwasser und Ernährungssicherheit beizubehalten.

Die Trogner Delegation steht gemäss Berichterstattung voll und ganz hinter diesen beiden Forderungen und hofft, diese eventuell in der Schweiz umsetzen zu können. (pd)