Trogen als Schuldorf präsentiert

Vorgestern gastierte der «Donnschtig-Jass» mit Moderator Roman Kilchsperger in Trogen. Dieses Dorf gewann letztes Jahr im Jassduell gegen Gais. Das Fernsehen hätte Trogen gerne als Bauerndorf dargestellt, dagegen wehrte sich das OK.

Roger Fuchs
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TROGEN. Ein lauer Sommerabend wie aus dem Bilderbuch, 2000 Gäste, überall Kabel und Fernsehkameras – die Fernsehsendung «Donnschtig-Jass» wird live aus Trogen übertragen. Mittendrin ein gutgelaunter Moderator Roman Kilchsperger, der zur Auflockerung des Jassduells hochkarätige Künstler aus dem Appenzellerland ankünden kann: Hackbrettspieler Nicolas Senn, das Bergwaldchörli Enggenhütten oder auch der Zauberer Hannes vo Wald strahlen über die Bildschirme.

Die Gemeinde Trogen wird im Verlauf der Sendung vorgestellt. Wie Hanspeter Krüsi vom örtlichen Organisationskomitee sagt, hätte das Schweizer Fernsehen das Dorf gerne als Bauerndorf dargestellt. «Doch wir konnten die Leute vom SRF dann überzeugen, dass dies Trogen nicht gerecht wird.» Und so entstand schliesslich ein Ortsporträt unter dem Motto «Vom Kindergarten bis zur Kantonsschule».

Angereist zum «Donnschtig-Jass» sind auch je 50 Personen aus Brig und Leukerbad. Deren Teams sind es, die gegeneinander jassen. Schon früh zeichnet sich dabei ein Sieg von Leukerbad ab, wo nun am kommenden Donnerstag die Jasssendung gastieren wird. Als Jassschiedsrichter wirkt auch in dieser Saison Daniel Müller aus Speicher.

Um 21.15 schalten die Kameras aus, die TV-Leute räumen auf. Die 260 Helferinnen und Helfer vor Ort sorgen sich weiterhin um die Gäste. Das Trio Moos am Rogge spielt auf.

Mehr Bilder unter: www.appenzellerzeitung.ch

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