TRENDS: Wintertourismus lässt niemanden kalt

Appenzellerland Tourismus AI stellt auf Facebook zehn Aktivitäten für die Winterzeit vor. Auch weniger Bekanntes gehört dazu.

Ronja Zeller
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«In Schneeschuhen kann man den Winter einmal anders erleben», sagt Guido Buob, Geschäftsführer Appenzellerland Tourismus AI. (Bild: PD)

«In Schneeschuhen kann man den Winter einmal anders erleben», sagt Guido Buob, Geschäftsführer Appenzellerland Tourismus AI. (Bild: PD)

Ronja Zeller

redaktion

@appenzellerzeitung.ch

Bereits im Sommer erstellte das Team von Appenzellerland Tourismus AI unter Geschäftsführer Guido Buob eine Zehn-Punkte-Liste mit Aktivitäten für den Sommer. Da dies bei den Gästen und Einheimischen sehr gut ankam, beschlossen sie, die gleiche Idee im Winter nochmals zu lancieren. Facebook-Verantwortliche Barbara Streule arbeitete zehn Winteraktivitäten aus, welche ihre Kolleginnen und Kollegen schliesslich in Angriff nehmen durften.

Buob lobt an dieser Aktion vor allem, dass jeder Mitarbeiter das machen kann, was ihm persönlich Spass macht. Ausserdem sei es eine kostengünstige Möglichkeit, um den Winter im Appenzellerland zu präsentieren. Die Beiträge wurden auf Facebook gepostet. Diese Massnahme gehört zur Social-Media-Strategie von Appenzellerland Tourismus AI.

Das Wetter als Spielverderber

Eine Herausforderung für die geplanten Aktivitäten war das Wetter. So mussten gemäss Buob wegen des späten Wintereinbruchs einige Tätigkeiten verschoben werden. Das Ziel des Tourismusteams war es, auch Freizeitangebote hervorzuheben, die nicht viele Leute betreiben, wie beispielsweise Schneeschuhlaufen. «Damit kann man den Winter einmal anders erleben, ohne dafür in ein volles Skigebiet fahren zu müssen», sagt Buob. Danebst finden sich auf der Liste unter anderem auch der «Steene- ond Lateene-Weeg» in Weissbad, ein Besuch des Museums in Appenzell oder eine Schlittenfahrt vom Ruhesitz nach Brülisau.

Nicht nur bei der älteren Generation ist das Appenzellerland beliebt, sondern auch bei den Jungen wird es immer öfter für Freizeitaktivitäten genutzt. Die heutige Jugend sei wanderaktiver und naturbewusster, dies sei auch der Wandermode zu verdanken, welche immer mehr auf junge Menschen abgestimmt sei, hält Buob fest. Ein Ort, der in diesem Jahr besonders viel Volk angezogen hat, war der gefrorene Seealpsee im Alpstein. Jung bis Alt waren hier anzutreffen und wer die sozialen Medien durchwühlt, findet Hunderte von Fotos mit dem gefrorenen Wasser des Seealpsees. Da dieses Phänomen für das Bucket-List-Projekt aber nicht vorhersehbar war, ist diese Ausflugmöglichkeit auch nicht in der Übersicht aufgeführt. Der letzte Punkt auf der Liste wird im Verlauf der nächsten Woche auf der Facebookseite von Appenzellerland Tourismus AI erscheinen. Geschäftsführer Buob verrät nur so viel: «Wir hoffen für den nächsten Tip, dass es kalt wird.»