Trainingstage des UHC Nesslau Sharks

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Unihockey Nachdem man in den letzten Jahren feststellen musste, dass immer weniger Juniorinnen und Junioren am jährlichen Trainingslager teilnahmen, entschieden sich die Verantwortlichen für ein neues Konzept. An fünf Trainingstagen sollten mit einem vielseitigen Programm möglichst viele Sharks angezogen werden.

Von Mittwoch bis Sonntag letzter Woche trafen sich bis zu 50 Juniorinnen und Junioren, vom Kindergartenalter bis zum 16-Jährigen, zum intensiven Trainingsprogramm.

In den Hallentrainings wurde intensiv an der Technik und Taktik gearbeitet. Daneben standen auch Einheiten im Freien auf dem Programm, in denen an Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination gearbeitet wurde. Eine grosse Wasserschlacht im Hallenbad durfte natürlich nicht fehlen.

Mehrere NLA-Spieler zu Besuch

Auch wenn die Teilnehmer nicht auswärts übernachteten, legten die Verantwortlichen viel Wert auf kleine Highlights neben dem Trainingsprogramm. Am Mittwochabend suchten die Juniorinnen und Junioren in gemischten Gruppen mit Taschenlampen nach Buchstaben im Dorf, die sie dann zum Lösungswort «Sporthalle» zusammenfügen mussten.

Am Donnerstag wurde das Mittagessen, Wurst und Brot vom Grill, bei herrlichem Wetter auf dem Inseli durchgeführt. Danach lautete die Aufgabe für die sechs gemischten Teams, ein Foto zu schiessen, das die Freude am Unihockey zeigen soll.

Am Samstag bestritten die E-Junioren ein Freundschaftsspiel gegen den UHC Eschenbach. Der Gegner erwies sich aber als übermächtig und die Sharks mussten sich trotz grossem Kämpferherz geschlagen geben.

Die grosse Überraschung fand am Freitagnachmittag statt. Drei NLA-Spieler des UHC Alligator Malans besuchten die Sharks und leiteten zwei Trainingseinheiten, was den Kindern riesigen Spass machte. Bereits am Samstag gab es ein Wiedersehen, denn die Nesslauer besuchten das NLA-Spiel zwischen Malans und GC Unihockey, das die Ma­lanser dann zur Enttäuschung der meisten Sharks verloren.

Am Sonntag stand dann noch ein Abschlussturnier in gemischten Teams auf dem Programm. Noch einmal gaben die Juniorinnen und Junioren ihr Bestes und kämpften um jeden Ball, auch wenn einige ziemlich schwere Beine hatten.

Im Grossen und Ganzen können die Verantwortlichen die Trainingstage als Erfolg abbuchen. Sicherlich gibt es Details, die verbessert werden können, deshalb wird der Anlass in Kürze evaluiert, damit ein Entscheid für das nächste Jahr gefällt werden kann. (pd)