Tradition statt Trends

Dies ist bereits die achte Ausstellung der Krippen von Marlene und Jakob Egli aus Brunnadern. Mittlerweile kommt die Kundschaft aus der ganzen Ostschweiz angereist.

Katharina Rutz
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Einmal anders: Maria, Josef und das Jesuskind in blonder Ausführung im orientalischen Stil – zu sehen in der Krippenausstellung in Brunnadern. (Bilder: Katharina Rutz)

Einmal anders: Maria, Josef und das Jesuskind in blonder Ausführung im orientalischen Stil – zu sehen in der Krippenausstellung in Brunnadern. (Bilder: Katharina Rutz)

Brunnadern. «Die blonde Maria gefällt meinem Mann nicht so gut», lacht Marlene Egli. Doch sie grenzt ihre Kreativität beim Fertigen der Krippenfiguren nicht ein. Zu den verschiedenen Kleiderstoffen kamen mittlerweile verschiedene Grössen von Krippenfiguren und nun halt auch verschiedene Haarfarben hinzu. Ansonsten sind die Krippen von Eglis eher der Tradition denn den Trends verschrieben. Am gefragtesten seien seit eh und je die Krippen im alpenländischen Stil. Doch auch orientalische Krippen stellen Marlene und Jakob Egli jedes Jahr einige her.

Die heilige Familie mit Esel und Ochse ist dann in einem Gebäude aus Steinen versammelt und nicht in einem Holzstall. Zum zweiten Mal stellen Eglis ihre Krippen in einem zurzeit leer stehenden Haus gegenüber der Kirche in Brunnadern aus. Dort können die Krippen, Figuren und verschiedenes Zubehör gekauft werden. Vereinzelt können auch Krippen nachbestellt werden.

Denn wie jedes Jahr ist jede der rund 30 Krippen einzigartig und von Jakob Egli ohne Plan hergestellt worden. Eine Garantie, dass eine bestellte Krippe gleich wird wie das Vorbild, gibt Jakob Egli deshalb nicht. Gerade das macht jedoch den besonderen Reiz der Krippen aus. Denn sie sind in liebevoller Detailarbeit hergestellt worden. Dies ziehe mittlerweile Kundschaft aus der ganzen Ostschweiz an, sagt Marlene Egli.

Die Krippen-Ausstellung an der Dorfstrasse 22 in Brunnadern dauert noch bis zum 14. November. Samstag und Sonntag ist sie von 10 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet, wochentags jeweils von 13.30 bis 17.30 Uhr. Danach ist die Ausstellung bis zum 24. Dezember auf Anfrage unter Telefon 071 374 16 15 oder 079 674 92 70 jederzeit offen.

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