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Tradition mit Drachentanz

Die Wattwiler Kampfkunstschule Xing Wu Guan baut ihr Showangebot aus. Peer Steinkellner hat Drachen aus China eingeflogen. Am ersten Qualifikationsturnier werden sie noch nicht zu sehen sein.
Urs Huwyler
Stolz wird einer der drei original chinesischen Drachen präsentiert. (Bild: Urs Huwyler)

Stolz wird einer der drei original chinesischen Drachen präsentiert. (Bild: Urs Huwyler)

WATTWIL. Für die kämpfenden Schülerinnen und Schüler kamen bei der Auflösung des Rätsels Weihnachten und Ostern zusammen. Tagelang hatte sie Schulleiter Peer Steinkellner mit irgendwelchen Hinweisen auf die Überraschung vorbereitet. Fast 9000 Kilometer Anreise? Es musste sich um chinesische Grossmeister handeln.

Funkelnde Tiere

Eingeflogen wurden dann allerdings drei original chinesische Drachen. Innerhalb einer Woche wechselte der imposante 18 Meter lange Urahne der Menschen mit zwei kleineren Drachenkindern den Besitzer. Da standen sie nun nach einer mehrstündigen Aufbauarbeit. Wie üblich bei Baukastengeschenken fehlte etwas in der Lieferung. Im Drachenfall waren es die Halterungen, um die funkelnden Tiere mit ihren imposanten Köpfen tragen und hinstellen zu können. Durch spontane Einkäufe im Dorf und den Einsatz einer Bohrmaschine liessen sich die Probleme lösen. Den Kämpfern war das egal. Sie bestaunten die Anschaffungen und achteten darauf, die Drachen nicht durch eine falsche Bewegung flachzulegen. Sie hätten es durch Liegestütze büssen müssen. Bisher gehörte der Löwentanz zu den Showauftritten der Xing-Wu-Guan-Schule. Nun kommt der traditionelle, in der Schweiz selten gezeigte Drachentanz dazu. «Bei jedem zusätzlichen Training kommen Interessierte dazu», kann Peer Steinkellner zufrieden feststellen. «Beim Drachentanz geht es darum, den Schülern neben der Kampfkunst auch die chinesische Tradition und Kultur näherzubringen. Das gehört meiner Meinung nach dazu.» Erstmals in Erscheinung treten dürfte die friedliche Drachenfamilie an der Toggenburger Messe.

Geschwister Eugster

Diesen Sonntag werden beim ersten Wushu/Kung-Fu-Qualifikationsturnier für die Schweizer Meisterschaft in der Freudegg-Turnhalle in Lichtensteig nicht die Drachen, sondern die von Stefanie Müller trainierten Geschwister Heidi und Arnold Eugster aus Wattwil stehen. Sie bestreiten bei ihrem Heimspiel am Morgen den «waffenlosen» Figurenwettkampf. «Noldi» wurde 2015 Schweizer Meister in der Kategorie «Trad Routine External Styles Kids». Neben der Ausführung der Übung, ähnlich wie Kunstturnen, ist der sichere Stand für die Note wichtig.

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