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TOURISMUS: Weiter so, Atag

Die Organisation Appenzellerland Tourismus AG (Atag) wird finanziell unter anderem von Kanton und Gemeinden getragen. Letztere verlängern die Zusammenarbeit.
Bruno Eisenhut
Das Appenzellerland als Wandergebiet zu bewerben, gehört zu den Aufgaben der Atag. (Bild: PD)

Das Appenzellerland als Wandergebiet zu bewerben, gehört zu den Aufgaben der Atag. (Bild: PD)

Bruno EIsenhut

bruno.eisenhut@appenzellerzeitung.ch

Die 20 Ausserrhoder Gemeinden und der Innerrhoder Bezirk Oberegg haben sich derzeit mit dem Tourismus zu befassen. Im Rhythmus zweier Jahre entscheiden sie über die Verlängerung der Leistungsvereinbarung mit der Appenzellerland Tourismus AG (Atag). Insgesamt bezahlen die 20 Gemeinden und Oberegg 200'000 Franken jährlich an die Tourismus AG. Gemäss einen Verteilschlüssel wird dieser Betrag auf die jeweiligen Kostenträger aufteilen. Der Schlüssel setzt sich aus der Anzahl Bevölkerung, der Anzahl Gastrobetriebe und der Anzahl Logiernächte zusammen. Die einzelnen Bereiche werden jedoch unterschiedlich gewichtet. So wird den Logiernächten mit Faktor 10 deutlich mehr Beachtung geschenkt als den Gastrobetrieben (Faktor 5) oder der Bevölkerungszahl (Faktor 1).

Zwar besteht dieser Verteilschlüssel schon seit vielen Jahren, neu werden aber seit diesem Jahr die B&B-Angebote zu den Logiernächten hinzugezählt. «Der Verteilschlüssel wird jeweils von der Gemeindepräsidentenkonferenz genehmigt», erklärt Urs Berger, Geschäftsführer der Tourismus AG.

850'000 Franken vom Kanton

Mit den finanziellen Beiträgen der Gemeinden leistet die Appenzellerland Tourismus AG (Atag) unter anderem Basismarketing-Aktivitäten. Diese sollen ein ­touristisches Grundrauschen in den entsprechenden Zielmärkten bewirken und Grundleistungen gegenüber Partnern, Gästen und weiteren Leistungsträgern beinhalten, heisst es in der Vereinbarung zwischen Atag und ­Gemeinden. Nebst den Gemeinden und dem Bezirk Oberegg, die sich mit 200'000 Franken an der ATAG beteiligen, leistet auch ­Appenzell Ausserrhoden einen ­finanziellen Betrag. 850'000 Franken fliessen seitens Kantons jährlich an die Touris­mus­organisation.

Die Gemeindebehörden seien derzeit daran, die Vereinbarung für zwei weitere Jahre zu verlängern, so Berger. Noch stünden die Antworten einiger Gemeinden aus, Urs Berger hofft aber, dass sich alle Gemeinden weiterhin für Atag aussprechen werden.

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