Toter im Alpsteingebiet identifiziert

APPENZELL. Ein Berggänger ist am späten Sonntagnachmittag im Alpsteingebiet auf eine Leiche gestossen. Bei dem Toten handelt es sich um einen 40jährigen Mann aus dem süddeutschen Raum.

Maria Wyer
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Der Tote dürfte auf der Bergwanderung Äscher-Seealpsee ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt sein. (Bild: Urs Jaudas)

Der Tote dürfte auf der Bergwanderung Äscher-Seealpsee ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt sein. (Bild: Urs Jaudas)

Der allein unterwegs gewesene Berggänger dürfte vermutlich am Neujahrsmorgen beim Aufstieg von Wasserauen zum Wildkirchli auf dem festgefrorenen Schnee ausgerutscht und etwa 80 Meter über eine Felswand gestürzt sein. Die zugezogenen Verletzungen führten zum sofortigen Tod.

Berggänger findet Leiche
Ein Berggänger war am Sonntagnachmittag auf die Leiche gestossen und meldete dies bei einer Bergbahn. Daraufhin wurde die Polizei informiert. Der alarmierende Berggänger erlitt eine mittelschwere Kopfverletzung und wurde mit der Ambulanz ins Spital Appenzell gebracht.

Keine Vermisstmeldung
Aufgrund der Meldung führte die Rega mit der Alpinen Rettung im fraglichen Gebiet einen Suchflug durch. Der Verstorbene konnte geborgen und ins Tal geflogen werden. «Die Leiche war tiefgefroren», sagt Roland Hübner, Chef der Kriminalpolizei Appenzell Innerrhoden. Da keine Vermisstmeldung eingegangen sei, sei es reiner Zufall, dass die Leiche gefunden wurde, sagt Hübner.