Totentafeln stören nicht

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Appenzell Die von der Baukommission Inneres Land AI erteilte Baubewilligung für neue Gedenktafeln zum Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Appenzell wurde von der Fachkommission Heimatschutz mit Rekurs angefochten. Die Kommission bemängelte, die beabsichtigte Platzierung der zwei geplanten Totentafeln schaffe einen Widerspruch zur Ortsplanung und zu den Schutzzielen des eidgenössischen Inventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz.

Die Standeskommission hat den Rekurs nun abgewiesen. Die Tafeln würden den für den fraglichen Ort bestehenden hohen Ansprüchen an die Gesamtwirkung genügen, heisst es unter anderem in der Begründung. An der Kirchhöri Appenzell griff Kirchenratspräsidentin Damiana Vicini diese Thematik ebenfalls auf. «Nach der Ablehnung des Rekurses hoffen wir jetzt auf einen guten Ausgang dieser Angelegenheit», sagte sie. Auslöser für die geplanten Gedenktafeln ist die Tatsache, dass der Platz für die Namen der Verstorbenen, die auf dem Gemeinschaftsgrab bestattet sind, ausgeschöpft ist. (rk/rf)