Top Ten für Maik Strässle

Zum Abschluss des ADAC Aprilia Junior Cup unterstreicht der Lichtensteiger Maik Strässle mit seinem siebten Rang in Hockenheim sein Talent.

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Motorrad. Was wäre gewesen, wenn Maik Strässle die ganze Saison gefahren wäre? Diese Frage bleibt leider unbeantwortet. «Jetzt fühle ich mich pudelwohl auf der Maschine und wäre gierig nach mehr gewesen», so lautete Maik Strässles Kommentar zum Saisonende. Für alle, die ihn nach seinem schweren BMX-Sturz gesehen haben, erhalten diese beiden letzten Top-Ten-Plätze noch mehr Aussagekraft.

Ganze Familie unterstützt Maik

PW und Wohnwagen bis unters Dach gepackt – so reiste letzten Donnerstag Familie Strässle Richtung Hockenheim. Maik kenne die wenigsten dieser Strecken, dazu habe er wenig Trainingsmöglichkeiten, daher versuche er möglichst alle freien Trainings zu bestreiten, so kommentierte Vater Urs das frühe Anreisen. Schwester Marion und Mama Cony fieberten nicht nur tatkräftig mit, sondern sorgten für das Wohlergehen aller.

Steigerung im Rennen

Ob schwierige Verhältnisse im Training oder Trainingsunterbrüche – nichts, so scheint es für den neutralen Beobachter, konnte Maik aus der Ruhe bringen. Seine mentale Stärke bewies er in Hockenheim ein weiteres Mal. Nach drei verlorenen Rängen am Start (er fiel dadurch auf den 14. Platz zurück) blieb er ruhig und wartete auf seine Chance.

Zur Freude der zahlreichen Toggenburger Fans startete Maik zur erfolgreichen Aufholjagd. Sein verdienter Lohn war der siebte Schlussrang.

Nochmals eine Saison in der gleichen Klasse fahren, können sich Sohn und Vater Strässle nicht vorstellen. Ein Wechsel in eine nächst höhere Klasse zeichnet sich ab. Was mit Pocket-Bike fahren günstig begann, steigerte sich finanziell massiv im Aprilia Junior Cup. In nächster Zeit wird gerechnet, diskutiert und verhandelt in der Familie Strässle. (pd)