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«Top Taxi»: Die Chance genutzt

Der Konkurs eines Herisauer Taxiunternehmens bot Umberto Di Fede die Chance, sich selbständig zu machen. Seit 20 Jahren betreibt er sein Unternehmen Top Taxi.
Martina Vetsch

HERISAU. Angefangen hat alles vor 20 Jahren: Am 19. Oktober 1992. An diesem Tag gründete Umberto Di Fede sein Taxiunternehmen Top Taxi. Bereits seit 1987 hatte er als Taxichauffeur gearbeitet – damals fuhr der Italiener als Nebenerwerb für Stop Taxi, zusätzlich zu seinem Beruf als Maschinenführer. Zwei Jahre später kündigte Umberto Di Fede seinen Job und begann als Vertragsfahrer bei Stop Taxi zu arbeiten. Bereits damals sei sein Standort in Herisau gewesen.

Chance auf Selbständigkeit

1992 ging Stop Taxi Konkurs, und Umberto Di Fede nutzte die Chance, einen eigenen Betrieb zu gründen. Anfangs besass Top Taxi drei Autos, bis heute vergrösserte sich der Betrieb auf fünf Fahrzeuge – eines davon bietet gar sechs Personen Platz.

Umberto Di Fedes Sohn Daniele, der seit 1997 für seinen Vater Taxi fährt, freut sich, dass in den 20 Jahren nie Krisen aufgetreten sind. Es ist immer alles gut gelaufen. Zwar stelle man fest, dass der Bedarf nach Taxifahrten abgenommen habe, aber für Top Taxi seien immer genügend Aufträge vorhanden gewesen. Das Unternehmen sucht zu den zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sogar noch weitere Angestellte. «Wahrscheinlich ist der Rückgang der Nachfrage auf den Ausbau des öVs zurückzuführen», vermutet Daniele Di Fede.

«Man kennt viele Kunden»

Was ihm am Taxifahren gefällt? «Ich mag es, dass jeder Kunde anders ist und unterschiedliche Bedürfnisse hat.» Zudem sei es immer wieder ein gutes Gefühl, zum Beispiel ältere Leute mit ihren Einkäufen bis an die Haustüre zu begleiten. Auch dass man Stammkunden habe, die man mit der Zeit immer besser kennenlerne, mag Daniele Di Fede.

Heute fährt Top Taxi vor allem in Herisau und Umgebung, die Standplätze befinden sich am Herisauer Bahnhof.

Einigung immer möglich

Auf die Frage, ob es auch Negatives am Beruf des Taxifahrers gibt, ist Daniele Di Fede der Meinung, dass es wie bei jedem anderen Beruf auch beim Taxifahren schlechte Dinge gebe. «Problematisch sind am ehesten betrunkene Fahrgäste. Aber wir haben bis jetzt immer eine Lösung gefunden.»

Ein weiterer negativer Vorfall fällt ihm danach noch ein: 1994 sei ein Fahrer der Firma Top Taxi von einem Gast ausgeraubt worden. Daniele Di Fede betont aber, dass dies ein Einzelfall gewesen ist.

Tel.: 071 352 40 40 www.top-taxi.ch

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