Toggenburgerwie Federer und Wawrinka

Die Toggenburgerinnen und Toggenburger geben Gas, wenigstens einige von ihnen. Und das tun sie, obwohl sich die Radarfallen im Moment vermehren wie Pilze in einem warmen und feuchten Herbst oder wie die Kaninchen, in diesem Fall unabhängig von Feuchtigkeit und Jahreszeit.

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Die Toggenburgerinnen und Toggenburger geben Gas, wenigstens einige von ihnen. Und das tun sie, obwohl sich die Radarfallen im Moment vermehren wie Pilze in einem warmen und feuchten Herbst oder wie die Kaninchen, in diesem Fall unabhängig von Feuchtigkeit und Jahreszeit. Das Gasgeben beweist eine Internetseite, auf der man seinen Wohnort bewerten kann. Lichtensteig grüsst hier vom zweiten Platz der Rangliste und lässt 2349 andere Gemeinden in der Schweiz hinter sich. Wenn sich das herumspricht, wird sich Lichtensteig in Kürze vom Städtli zur Stadt mausern. Und vielleicht hat dann sogar der Kanton ein Einsehen und verzichtet auf die Auszonung von Bauland.

Doch so weit sind wir noch nicht. Deshalb zurück zu Lichtensteig. Offenbar fühlen sich die Bewohner so sicher wie in Abrahams Schoss, denn für die Sicherheit erteilen sie ihrem Wohnort die Note 5,59. Da ist nicht mehr viel Luft nach oben, denn die Grenze ist nicht der Himmel, sondern die Note sechs, wie in der Schule.

Die Lichtensteiger scheinen ebenfalls alle ein Herz und eine Seele zu sein. Wenigstens gilt das für die 21 Aufrechten, die im Internet ihre Wohngemeinde bewertet haben. Der Beweis: Das Zusammenleben finden sie fast so gut wie ihre Sicherheit.

Auch Kirchberg hat Gas gegeben und einen Sprung nach vorn gemacht, bis auf Rang acht, den es zugegeben mit zwei anderen Gemeinden teilt. Das Toggenburg besitzt somit zwei Vertreter in den Top Ten, gleich wie die Schweiz im Tennis der Herren. Aber auch Wattwil hat sich verbessert. Nur die Hemberger und die Oberhelfenschwiler bewegen sich nicht. Für beide Gemeinden heisst es: zu wenig Daten. Im Klartext: null. Da fällt es leicht, der erste zu sein. (mkn)

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