Toggenburger Orchester – Blick in die Zukunft

Das Toggenburger Orchester hat am Mittwoch an seiner Hauptversammlung auf die Neujahrskonzerte zurückgeblickt. Gleichzeitig wurden die neuen Projekte vorgestellt und der Vorstand erneuert. Franz Rudmann tritt nach 35 Jahren im Vorstand zurück. Ihn ersetzt Uwe Hauswirth.

Josef Rütsche
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Wechsel im Vorstand: Uwe Hauswirth ersetzt Franz Rudmann; Martin Karrer neuer Chef Bau (von links). (Bild: pd)

Wechsel im Vorstand: Uwe Hauswirth ersetzt Franz Rudmann; Martin Karrer neuer Chef Bau (von links). (Bild: pd)

Das Toggenburger Orchester hat am Mittwoch an seiner Hauptversammlung auf die Neujahrskonzerte zurückgeblickt. Gleichzeitig wurden die neuen Projekte vorgestellt und der Vorstand erneuert. Franz Rudmann tritt nach 35 Jahren im Vorstand zurück. Ihn ersetzt Uwe Hauswirth.

Am vergangenen Mittwoch, dem 4. Februar, haben über 40 Mitglieder des Toggenburger Orchesters an der Hauptversammlung im Thurpark Wattwil die statutarischen Geschäfte behandelt und die Weichen des Vereins neu gestellt. Im Zentrum standen dabei die Ersatzwahl in den Vorstand und der Ausblick auf die nächsten Projekte.

Der Cellist Franz Rudmann hat nach 35 Jahren seinen Rücktritt aus dem Vorstand des Vereins bekannt gegeben. In dieser Zeit war er unter anderem während 15 Jahren Kassier und während 25 Jahren Chef Bau. Ausserdem ist er seit sechs Jahren Stimmführer der Celli. Franz Rudmann ist seit Jahrzehnten ein wertvoller Eckpfeiler des Toggenburger Orchesters. Er war stets ein stiller Schaffer und verlässlicher Wert, der sich aber bescheiden im Hintergrund gehalten hat. Das überreichte Geschenk war ein kleiner Ausdruck der grossen Dankbarkeit der Orchestermitglieder.

Neu in den Vorstand gewählt wurde der Violinist und Dermatologe Uwe Hauswirth aus Wattwil. Er wird im Vorstand vor allem auch den Präsidenten und den gesamten Vorstand in musikalischen und programmgestalterischen und administrativen Fragen unterstützen. Da Franz Rudmann aber speziell auch für den Bau und die notwendige Infrastruktur bei den Konzerten zuständig zeichnete, musste ausserdem das Amt des Chefs Bau neu besetzt werden. Dafür hat sich der Trompeter Martin Karrer aus Ebnat-Kappel in verdankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Beide wurden mit grossem Applaus in ihre neue Funktion gewählt.

Für das nächste Projekt überlässt Ernst Hüberli sein Orchester dem jungen Gastdirigenten Christoph Mauerhofer aus Lichtensteig, der seine eigene Komposition – eine Psalmodie – zusammen mit einem grösseren Kirchenchor am 9. Mai anlässlich des Kirchenklangfestes Cantars in Wil uraufführen wird. Am Sonntag, 10. Mai, ist das Werk ausserdem als Muttertagkonzert in der Kirche Bazenheid zu hören. Am 5. und 6. September findet dann in der neuen Fabrikhalle der Firma Högg in Wattwil eine klassisch-volkstümliche Geburtstagparty der besonderen Art statt. 110 Jahre Firma Högg, 60 Jahre Ernst Hüberli, 60 Jahre Carlo Brunner, 40 Jahre Philippe Mettler und 25 Jahre Firma Högg Lift AG sind insgesamt 295 gute Gründe, das Experiment Klassik und Volksmusik nochmals aufleben zu lassen. Und so wird die Superländler Kapelle im Herbst 2015 wieder Gast im Toggenburg sein.

Und schliesslich hat das Toggenburger Orchester den deutschen Blockflötenvirtuosen und Musikclown Gabor Vosteen für drei Konzerte am 5. und 6. März 2016 nach Wattwil in den Thurpark verpflichtet. Neben bekannter Orchestermusik wird an diesen Anlässen auch ein barockes, dreisätziges Blockflötenkonzert zu hören sein. Gabor Vosteen wird aber vor allem durch seine genialen Comedy-behafteten Musikstücke in Erinnerung bleiben. Europaweit bekannt als «Der Flötenmann», pfeift er zeitweise mit vier und mehr Flöten buchstäblich aus allen Löchern.

Man kann gespannt sein, welche Projekte noch folgen werden.

Wechsel im Vorstand: Uwe Hauswirth ersetzt Franz Rudmann, Martin Karrer ist neuer Chef Bau (von links). (Bild: pd)

Wechsel im Vorstand: Uwe Hauswirth ersetzt Franz Rudmann, Martin Karrer ist neuer Chef Bau (von links). (Bild: pd)

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