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TOGGENBURG: Weniger als 500 Arbeitslose

Obwohl die Bevölkerungszahlen nach oben zeigen, sind im Toggenburg erneut weniger Leute als arbeitslos gemeldet. Im Jahresmittel 2017 sind es so wenige wie seit 2014 nicht mehr.
Ruben Schönenberger

499 Personen waren im Wahlkreis Toggenburg im vergangenen Jahr durchschnittlich als arbeitslos gemeldet. So tief war der Jahresmittelwert seit 2014 nicht mehr, als 491 Arbeitslose gemeldet waren. Bei den Stellensuchenden – also jenen Personen, die zwar nicht sofort für eine neue Arbeitsstelle verfügbar, aber dennoch bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldet sind – war die Anzahl im Jahresmittel 2017 mit 795 ebenfalls geringer als im Vorjahr, allerdings leicht höher als 2015. Zu beachten ist bei diesen Zahlen allerdings, dass die Einwohnerzahl des Toggenburgs seit einigen Jahren nach oben zeigt. Deshalb sind die absoluten Zahlen des vergangenen Jahres im Vergleich noch etwas besser zu werten.

Solche Arbeitslosen- beziehungsweise Stellensuchendenanteile weist die Fachstelle für Statistik des Kantons St. Gallen erst seit 2012 aus. Davor war die Datengrundlage eine andere. Sowieso sind die Veränderungen hier jedoch gering. So schwankt der Arbeitslosenanteil in den letzten sechs Jahren im Thur- und Neckertal zwischen 1,6 und 1,8 Prozent. Aktuell liegt er bei 1,7 Prozent. Der Stellensuchendenanteil hat sich leicht erhöht. Lag er 2012 noch bei 2,1 Prozent, weisen die kantonalen Statistiker für das Jahr 2017 2,6 Prozent aus.

Im Vorjahresvergleich weist der Wahlkreis Toggenburg gemäss der Mitteilung der Fachstelle für Statistik einen Rückgang aus, der unter dem kantonalen Mittel liegt. Trotzdem kann auch 2017 nur der Wahlkreis Sarganserland mit 1,4 Prozent einen geringeren Arbeitslosenanteil als das Toggenburg ausweisen. Der kantonale Schnitt liegt aktuell bei 1,9 Prozent. Den höchsten Anteil weist der Wahlkreis Rorschach mit 2,3 Prozent aus. Auch beim Stellensuchendenanteil liegt nur der Wahlkreis Sarganserland mit 2,4 Prozent tiefer als das Toggenburg. Der Wahlkreis Rorschach weist hier 4 Prozent aus, der kantonale Schnitt liegt bei 3,3 Prozent.

Innerhalb des Toggenburgs präsentiert sich das Bild sehr unterschiedlich. Den tiefsten Arbeitslosenanteil weist die Gemeinde Mosnang mit nur 0,4 Prozent aus. Dahinter folgen Hemberg mit 0,5 und Oberhelfenschwil mit 0,8 Prozent. Den höchsten Arbeitslosenanteil verzeichnen Lichtensteig (2,4 Prozent), Ebnat-Kappel (2,3 Prozent) und Wattwil (2,2 Prozent).

Der aktuelle Rückgang der Stellensuchenden im Kanton ist gemäss den kantonalen Statistikern stärker auf die Entwicklungen im Industriebereich als auf jene im Dienstleistungsbereich zurückzuführen. Zudem wurde bei den stellensuchenden Fachkräften ein deutlicherer Rückgang festgestellt als bei den Hilfskräften. Dort ist die Anzahl nahezu konstant geblieben.

Für die ersten Monate des laufenden Jahres erwartet die Fachstelle für Statistik im Kanton St. Gallen unabhängig von saisonalen Entwicklungen weiterhin eine sinkende Stellensuchendenzahl.

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