TOGGENBURG: Noch einmal Glück gehabt

Der viele Regen von Montag hat keine bekannten oder nennenswerten Schäden in der Region angerichtet. Strassen, Böschungen, Böden und Hänge hielten der hohen Niederschlagsbelastung stand.

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Die kritische Grenze ist überstanden, und die Thur hat Zeit, sich zu beruhigen. Nächste Regenfälle sind für Freitag prognostiziert. (Bild: Urs M.Hemm)

Die kritische Grenze ist überstanden, und die Thur hat Zeit, sich zu beruhigen. Nächste Regenfälle sind für Freitag prognostiziert. (Bild: Urs M.Hemm)

Während grosse Teile des Wallis und Bündnerlands im Schnee versinken, Geröll und Schlamm die Autobahn A2 in beiden Richtungen zumindest gestern noch blockierten, scheint der viele Regen von Montag im Toggenburg keine nennenswerten Schäden angerichtet zu haben. Seit Sonntagmittag sind gemäss der Website von Meteonews im Norden des Landes örtlich bis über 100 Millimeter Niederschlag gefallen. Die Messstation auf dem Säntis auf 2502 Meter über Meer hat in der Zeitspanne vom 21. Januar, 12 Uhr, bis zum 23. Januar, 7.25 Uhr, eine Niederschlagsmenge von 119 Millimetern gemessen. In Ebnat-Kappel, 650 Meter über Meer, fielen im selben Zeitraum 71 Millimeter Niederschlag. In den Alpen führte die grosse Niederschlagsmenge zu einer teilweise sehr grossen Lawinengefahr, örtlichen Erdrutschen und hohen Wasserständen. Bei einer Schneefallgrenze, die sich zwischen tiefen Lagen und knapp 2000 Metern bewegte, führte dies in den Alpen zu einer sehr grossen Lawinengefahr mit Warnstufe 5. Letztmals hat das Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Lawinenwinter 1999 die Warnstufe 5 grossflächig herausgegeben. (red)