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Toggenburg erhält eigenes Bier

NEU ST.JOHANN. Gustav Heil hat bis 1916 in der Liegenschaft Mauer Bier gebraut. Sein Urenkel Tobias Kobelt lässt nun mit André Meyer und Philipp Grob die Tradition aufleben. Im April 2011 soll der Spatenstich zur neuen Brauerei erfolgen.
Katharina Rutz
Der Verwaltungsrat der Brauerei St. Johann AG schenkt anlässlich der Medienorientierung das neue Toggenburger Bier ein: (von links) Philipp Grob, Tobias Kobelt und André Meyer (Präsident). (Bild: Katharina Rutz)

Der Verwaltungsrat der Brauerei St. Johann AG schenkt anlässlich der Medienorientierung das neue Toggenburger Bier ein: (von links) Philipp Grob, Tobias Kobelt und André Meyer (Präsident). (Bild: Katharina Rutz)

Noch vor Weihnachten 2011 soll das erste «St.Johann» in der neuen Brauerei in Neu St.Johann gebraut werden. «Wir wollen ein helles, untergähriges, süffiges Bier mit feiner Würze brauen», verrät Philipp Grob vom Malergeschäft Grob AG an der Medienkonferenz zum neuen Toggenburger Bier. Er beschäftigt sich seit zehn Jahren intensiv mit seiner Leidenschaft – dem Bier.

Zusammen mit André Meyer, dem Inhaber der Weberei Meyer-Mayor AG und Tobias Kobelt plant er die Gründung der Brauerei St.Johann AG. Nachdem das letzte Bier in der «Mauer» 1916 gebraut wurde, soll in Neu St.Johann wieder Hopfen und Malz zu einem Premium-Bier vergährt werden. Der Startschuss zur Zeichnung des Aktienkapitals von 1,8 Millionen Franken fiel gestern. Gebaut wird erst, wenn die nötigen Investoren ihre Aktien gezeichnet haben. Künftige Dividenden will der Verwaltungsrat in Naturalien – sprich Bier – auszahlen.

Für den Betrieb wird ein Braumeister angestellt. Dass der Trend weg von den Gross-Brauereien hin zu den lokalen Spezialbieren anhält, davon ist der Verwaltungsrat überzeugt. Zudem wird im ganzen Toggenburg nur noch in Ebnat-Kappel im Restaurant Nestel Bier gebraut und verkauft (siehe Karte). «Ein richtiges Toggenburger Bier» soll das St.Johann gemäss André Meyer werden. Degustationen mit Bier-Sommeliers sind geplant.

«Die Brauerei wird eine touristische Attraktion mit Ausstrahlung über das Toggenburg hinaus», sagte er.

Festsaal inklusive

Der Riegelbau des Gasthauses Mauer wird möglichst im ursprünglichen Zustand erhalten. In den Mittelteil zwischen Gasthaus und altem Ökonomiegebäude mit dem ehemaligen Eiskeller und den Stallungen wird das Brauhaus gebaut. Dieses soll eine moderne Zehn-Hektoliter-Brauereianlage beherbergen.

Das ehemalige Stallgebäude wird einem Ladenlokal mit Festsaal für 200 Personen im Obergeschoss weichen. Ebenfalls abgerissen wird der Fabrikladen der benachbarten Weberei Meyer Mayor AG. André Meyer mietet sich für einen neuen Fabrikladen im Brauereiladen ein.

Denkmalschutz mit einbezogen

Die Liegenschaft Mauer steht unter Denkmalschutz.

Deshalb wurde die kantonale Denkmalpflege von Architekt Bernhard Güttinger von Beginn weg in die Projektierung mit einbezogen. Die Pläne werden nächstens für die Baueingabe vorbereitet. In Kürze kann im Gasthaus Mauer das St.Johann genossen werden. Das Rezept wurde bereits auf einer Anlage des Brauerei-Herstellers getestet.

Rund 1000 Flaschen dieser Serie sind in der «Mauer» sowie bei den künftigen Exklusiv-Verkäufern, der Alpiger Getränke AG in Unterwasser und der Stillhart Getränke AG in Dietfurt erhältlich.

Am Sonntag, 21. November, wird das Projekt mit Bierdegustation im Architekturbüro von Bernhard Güttinger im Obergeschoss der Meyer Mayor AG präsentiert. Weitere Informationen unter www.brauereistjohann.ch

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