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TOGGENBURG: «Arthur» macht weiter mit Junior

Nach einem Jahr ohne Kunstaktivität wird der Verein Kunsthallen Toggenburg mit seiner «Arthur» wieder drei Orte mit Kunst bespielen. Miteinbezogen ist auch «Arthur Junior», «Arthurs» zweite Generation.
Michael Hug
Die Beflaggung der Mauer des «Klösterlis» ob Wattwil anlässlich von «Arthur#10» im Winter 2016 war die letzte Kunstaktion von Kunsthallen Toggenburg. (Bilder: Michael Hug)

Die Beflaggung der Mauer des «Klösterlis» ob Wattwil anlässlich von «Arthur#10» im Winter 2016 war die letzte Kunstaktion von Kunsthallen Toggenburg. (Bilder: Michael Hug)

Michael Hug

redaktion@toggenburgmedien.ch

Mit «Weiter» geht es weiter: An der Hauptversammlung des Vereins Kunsthallen Toggenburg wurde am Montagabend die neue Kunstaktion vorgestellt. Leo Morger, Präsident des Vereins: «Nach zehn Jahren gönnten wir uns letztes Jahr eine Kunstpause. Nun machen wir weiter mit ‹Weiter›». «Weiter» ist eine Ausstellung ganz im Sinne von «Arthur» (Kunst an der Thur), dem Kunstnomaden und alter ego des Vereins. Mit «Weiter» geht es weiter mit einer weiteren Aktion im öffentlichen Raum. Dazu Morger: «Diesmal ist auch die zweite Generation, der Verein Arthur Junior, Plattform für junge Kunst im Toggenburg, eingebunden.» Arthur Junior ist ein unabhängiger Verein, der junge Kunst im Augenmerk hat, aber sonst bisher keine Verbindungen zur ersten Generation, eben dem «Arthur» pflegte.

Junge und erfahrene Kunstschaffende

«Weiter» wird vom 9. bis 23. September dieses Jahres an drei ­Orten, in Dietfurt, in Wattwil und in Unterwasser, stattfinden. Die drei Orte werden nacheinander je an einem Wochenende von acht Künstlern und Künstlerinnen bespielt. Morger: «Es sind junge wie erfahrenere Kunstschaffende aus verschiedensten Sparten und aus der ganzen Schweiz.» Ausstellungsthema sei die Mobilität, sowohl sozial als auch räumlich und virtuell. In der Ausschreibung schrieb Arthur: «Mobilität heute manifestiert sich in unterschiedlichster Art und Weise. Ob als Flüchtlingsstrom, als Luftseilbahn auf den Chäserrugg oder als digitaler Nomade – grenzenlos arbeitend, mit Wi-Fi-Zugang. Mobilität scheint in beinahe unbegrenzten Formen aufzutreten. Mobil zu sein heisst, empfänglich zu sein – empfänglich für Neues, Besseres.» Es werde erwartet, so Morger weiter, «dass sich die gezeigten Kunstwerke en route entwickeln und das Ankommen und Weitergehen einbeziehen.» Es werde Performances, Installationen und Künstlergespräche geben, so der Präsident von Kunsthallen Toggenburg weiter, «und auch spezielle kunstvermittelnde Formate in Zusammenarbeit mit Schulen und Vereinen.» Ganz bewusst und im Sinne der nomadisierenden «Arthur» seien drei Spielorte ausgesucht worden: «Dementsprechend werden die Orte, die Wege dazwischen und die Bewohnerschaft der Region Toggenburg die Arbeit der Kunstschaffenden massgeblich beeinflussen.»

www.kunsthallen-toggenburg.ch.

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