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Toggenburg als Werbespot-Kulisse

In der Karsthöhle Wildenmannlisloch und in der Laui wurden Filmaufnahmen gemacht. Nicht für den Tourismus, sondern für einen Getränkehersteller.
Miranda Diggelmann
Désirée Seiler Brand Managerin Ramseier (Bild: PD)

Désirée Seiler Brand Managerin Ramseier (Bild: PD)

Am Dienstag und Mittwoch vergangener Woche wurde im Toggenburg an einer neuen Werbekampagne der Getränkeproduzentin Ramseier Suisse AG gearbeitet. Der erste Drehtag fand im Wildenmannlisloch, einer Karsthöhle am Nordhang des Seluns, statt. Dafür wurde die sonst öffentliche Höhle an diesem Dienstag zwischen 7 und 18 Uhr gesperrt. Am darauffolgenden Tag wurde dann in der Laui in Unterwasser gefilmt.

Aus den beiden Drehtagen sollen insgesamt zwei verschiedene Werbespots entstehen. Die Spots werden jedoch nicht etwa ein neues Produkt bewerben, sondern das bisherige Image klarer positionieren und die Werte von Ramseier noch mehr herausheben.

Ein Sinneswandel in der Art der Werbung

In den letzten acht Jahren waren Ramseiers Werbespots animiert. Obwohl Brand-Managerin Désirée Seiler sagt, dass Ramseier mit den gezeichneten Spots sehr zufrieden war, sollen in den neuen richtige Schauspieler vorkommen. Die Grundidee beider Spots stammt von der Werbeagentur Leo Burnett Schweiz AG, und für die Umsetzung war die Zürcher Filmproduktionsfirma Shining Pictures verantwortlich. Die Filmaufnahmen sollen den Ramseier-Wert der Natur noch mehr zur Geltung bringen als die alten Werbefilme.

Die beiden Spots werden zwar nur ein Teil der neuen Werbekampagne sein, sollen diese jedoch aufgleisen und tragen. Obwohl die Werbekampagne produktübergreifend sein werde, soll vor allem das noch relativ neue Produkt «Ramseier-Schorle naturtrüb» darin vertreten sein. Dieses sei bis anhin noch nicht so stark im Markt vertreten wie andere Ramseier-Getränke. Es kann jedoch gut sein, dass die Filme dann auch für neue Produkte verwendet werden.

Wieso die Dreharbeiten im Toggenburg stattfanden

Dass gerade im Toggenburg gefilmt wurde, sei kein Zufall, so die 35jährige Désirée Seiler. Bei der Auswahl des Drehorts war primär von Bedeutung, dass er in der Schweiz liegt. «Ramseier ist schliesslich ein typisches Schweizer Produkt», sagt Désirée Seiler. Da Ramseier ihre grösste Mosterei und ihren grössten Apfelertrag in der Ostschweiz hat, wollten sie dem Bezug halber auch am liebsten in der Ostschweiz filmen. Das Toggenburg habe schöne Landschaften, also seien hier passende Drehorte aufgesucht worden. Schliesslich haben sich das Wildenmannlisloch und die Laui als ideal erwiesen. Obschon das Wetter besser hätte sein können, ist Ramseier sehr glücklich mit den beiden Drehtagen. «Wir müssen uns mit dem zufriedengeben, was die Natur uns bietet», sagt Désirée Seiler. Ausserdem seien sie nicht mal sehr auf gutes Wetter angewiesen, da man die Aufnahmen im nachhinein bearbeiten könne.

Dreharbeiten in der Laui: Der Hauptdarsteller überquert für einen der beiden Werbespots die Thur. (Bild: Miranda Diggelmann)

Dreharbeiten in der Laui: Der Hauptdarsteller überquert für einen der beiden Werbespots die Thur. (Bild: Miranda Diggelmann)

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