TISCHTENNIS: WM-Ziel ist erreicht

Rahel Aschwanden ist an der WM nach der Hauptrundenniederlage ausgeschieden.

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Rahel Aschwanden bot an der WM eine gute Leistung. (Bild: Urs Huwyler)

Rahel Aschwanden bot an der WM eine gute Leistung. (Bild: Urs Huwyler)

Im Tischtennis ist es erfahrungsgemäss schwieriger, sich an einer Weltmeisterschaft durchzusetzen als in anderen Sportarten. ­Rahel Aschwanden, Bütschwil, musste an der WM, die vom 29. Mai bis zum 5. Juni in Düsseldorf stattfand, als ungesetzte Spielerin zuerst die Gruppenphase und einen Zwischenrundenmatch überstehen, um sich für das Hauptturnier zu qualifizieren. In der Gruppe 20 bezwang die nach den Jahren in Österreich nun in Schweden trainierende 23-jährige Toggenburgerin ihre Gegnerinnen aus Nepal und Singapur (eine junge Chinesin). Rahel Aschwanden schaffte damit als Gruppensiegerin verlustpunktlos den Aufstieg in die Zwischenrunde. Dort schlug sie die Chilenin Daniela Ortega 4:2.

Erstmaliger Vorstoss in die Hauptrunde

Erstmals in ihrer Karriere stiess die mehrfache Schweizer Meisterin damit in die Hauptrunde (Top 128) vor. Gegen die als Nummer 32 gesetzte, in der Weltrangliste rund 200 Plätze besser klassierte Ukrainerin Tetjana Bilenko verlor Rahel Aschwanden 0:4. Wobei sich die Schweizerin im dritten und vierten Satz jeweils erst in der umkämpften Schlussphase geschlagen geben musste. Im Mixed-Doppel schied die Tischtennis-Weltenbummlerin zusammen mit einem Schotten, im Frauen-Doppel an der Seite einer Brasilianerin frühzeitig aus. Insgesamt darf Rahel Aschwanden dank der drei Siege im Einzel mit der WM zufrieden sein. Das Erreichen der Hauptrunde war ihr (hohes) Ziel. (uhu)