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Tipps für energieeffizientes Kochen und Backen

Energietipp
Wasserkocher benötigen bedeutend weniger Energie zur Erhitzung von Wasser als eine Pfanne. (Bild: PD)

Wasserkocher benötigen bedeutend weniger Energie zur Erhitzung von Wasser als eine Pfanne. (Bild: PD)

Die rund 3,6 Millionen Haushalte in der Schweiz verbrauchen jährlich gegen 1,5 Milliarden Kilowattstunden Strom für Kochen und Backen. Untersuchungen haben ergeben, dass sich dieser Verbrauch mit energiesparenden Kochmethoden nahezu halbieren liesse. Denn die Sparmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von der Herd- und Backofentechnologie über die richtigen Pfannen bis hin zu einfachen Verhaltensänderungen. Mit sieben einfachen Tipps kann man den Energieverbrauch in der Küche deutlich reduzieren, ohne dabei die Lust am Kochen und Backen zu verlieren.

• Energieetikette Beim Kauf eines neuen Küchengeräts auf die Energieetikette achten. Die meisten Geräte sind heute in den Topklassen «A+», «A++» und «A+++» angesiedelt. Für Kochherde gibt es keine Energieetikette. Ein Induktionsherd benötigt aber deutlich weniger Energie als ein Glaskeramikkochfeld.

• Pfannenwahl Wichtiger als der Kochherd-Typ ist der Einsatz der richtigen Pfannen. In doppelwandigen Isolierpfannen wird der Stromverbrauch gegenüber nichtisolierten Pfannen um bis zu 60 Prozent, im Dampfkochtopf auf ein Drittel reduziert.

• Durchmesser Herdplatte und Pfanne

Es ist wichtig, auf die Passgenauigkeit der Pfanne zu achten. Ist ein Topf oder eine Pfanne kleiner als die Herdplatte, geht viel Energie verloren. Kleine Speisen oder Resten soll man auch in kleinen Pfannen zubereiten.

• Deckel drauf

Erhebliches Energiesparpotenzial birgt das korrekte Verhalten beim Kochen. So gehört auf eine Pfanne in der Regel ein Deckel, vor allem beim Aufkochen des Wassers. Sie sparen gegenüber der Zubereitung in einer offenen Pfanne 40 Prozent Energie. Noch weniger Energie wird verbraucht, wenn man das Wasser zuerst im Wasserkocher erhitzt.

• Vorzeitiges Ausschalten

Die Herdplatten respektive der Backofen lassen sich auch einige Minuten vor der Garzeit ausschalten. Die Restwärme reicht aus, um die Speisen fertig zu garen. So kann man sicher sein, dass alle Platten auch wirklich ausgeschaltet sind.

• Wasser: Weniger ist mehr

Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Gemüse oder Eier müssen nicht mit Wasser bedeckt sein. Es genügt vollauf, wenn der Boden der Pfanne gedeckt ist und die Speisen bei geschlossenem Deckel im Dampf garen.

• Backofen: Umluft-Funktion

Deutlich mehr Sparpotenzial als beim Kochherd ist beim Backofen vorhanden. Dieser benötigt rund fünfmal mehr Strom als eine Herdplatte. Am besten nutzt man die Umluft-Funktion, weil dort die Temperatur um 20 Grad tiefer eingestellt werden kann als bei Unter- und Oberhitze. (pd)

Fragen rund um Energie? Energietal Toggenburg, Wattwil, Telefon 071 987 00 77, Website: www.energietal-toggenburg.ch. Energieeffiziente Haushaltgeräte unter www.topten.ch.

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