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Tiefere Preise in den meisten Orten

Die Strompreise in der Region sinken nächstes Jahr auf breiter Front. Markant ist der Rückgang unter anderem in Kirchberg und in Lütisburg.
Martin Knoepfel

Letztes Jahr ging der erste Platz nach Mosnang. Diesmal bleibt er im unteren Teil des Tals, wechselt aber nach Lütisburg. In der Brückengemeinde kostet der Strom 13.66 Rappen pro Kilowattstunde. Das gilt für Privathaushalte der Kategorie H5 (siehe Kasten). Zugleich ist das auf Gemeindeebene der tiefste Strompreis im Toggenburg.

In Wattwil zahlt man 13.96 Rappen. Mosnang und Hemberg folgen mit 14.20 und 14.26 Rappen. In Bütschwil-Ganterschwil werden 14.74 Rappen und in Kirchberg 15.14 Rappen verrechnet. Wildhaus-Alt St. Johann, Lichtensteig und Oberhelfenschwil verlangen jeweils 14.86 Rappen, gleich viel wie die Nachbargemeinden Amden, Eschenbach oder Gommiswald.

In der Gemeinde Neckertal sind es 15.07 Rappen. Kostspieliger ist Nesslau mit 15.56 Rappen. Am teuersten ist im Toggenburg der Strom nächstes Jahr jedoch in Ebnat-Kappel, wo 16.13 Rappen pro Kilowattstunde verlangt werden. In den meisten Toggenburger Gemeinden – Neckertal und Nesslau ausgenommen – wird der Strom damit nächstes Jahr billiger. Markant ist der Rückgang in Lütisburg mit fast zwei und in Kirchberg mit gut 1.7 Rappen. In beiden Gemeinden wirken sich tiefere Preise im Stromhandel und tiefere Kosten für die Netznutzung aus. Die Aufschläge in den Gemeinden Neckertal und Nesslau sind klein.

Zum Teil deutliche Unterschiede

Innerhalb einer Gemeinde können zum Teil deutliche Preisunterschiede bestehen. In Lütisburg ist der Strom bei der Elektrizitätsgenossenschaft Moos-Dieselbach mit 12.58 Rappen gut zwei Rappen günstiger als beim Regionalwerk Toggenburg mit 14.74 Rappen. Die Genossenschaft ist der günstigste Anbieter im ganzen Toggenburg und einer der günstigsten im Kanton.

Die Gemeinde Neckertal hat vier Netzbetreiber. Die Elektrizitätsgenossenschaft Moos-Dieselbach verrechnet 12.58 Rappen. Bei den St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken (SAK) kostet der Strom 14.86 Rappen. Die Dorfkorporation Dicken ist mit 17.76 Rappen am teuersten. Sie schlägt im Gegensatz zu den SAK und der Elektrizitätsgenossenschaft Moos-Dieselbach nächstes Jahr auf. Vor allem die teurere Netznutzung fällt ins Gewicht. Die Preise der Elektrokorporation Wald-St. Peterzell sind noch nicht bekannt. In Ebnat-Kappel ist die Elektrokorporation Wintersberg-Bendel-Schwand mit 15.58 Rappen günstiger als die Dorfkorporation mit 16.69 Rappen. Die Elektrokorporation Blomberg-Brandholz kennt die Kategorie H5 nicht.

In Nesslau liegen die SAK mit 14.68 Rappen tiefer als die Beleuchtungskorporation Schlatt-Gublen mit 15.76 und die Elektrokorporation Lutenwil mit 16.06 Rappen. Diese schlägt gegenüber dem laufenden Jahr minim auf. In Wattwil verrechnet die Elektrogenossenschaft Ulisbach 13.46 Rappen gegenüber 14.47 Rappen der Thurwerke. In den übrigen Gemeinden ist nur je ein Netzbetreiber tätig.

Günstigerer Einkauf wirkt sich aus

Der Strompreis setzt sich aus vier Elementen zusammen. Es handelt sich um die Kosten für die Nutzung des Netzes, um den Energiepreis, um die Abgaben an die Gemeinde und um die Förderabgabe für alternative und erneuerbare Energien (KEV). 2017 steigt die KEV von 1.3 auf 1.5 Rappen pro Kilowattstunde.

In Kirchberg sind 0.4 Rappen pro Kilowattstunde an die Gemeinde abzuliefern. In Ebnat-Kappel zahlt die Dorfkorporation 0.5 Rappen. Lichtensteig, Neckertal, Nesslau – nur die SAK –, Oberhelfenschwil und Wildhaus-Alt St. Johann berechnen 0.6 Rappen je Kilowattstunde. Die Gemeindeabgaben bleiben unverändert. Keine Gemeindeabgabe kennen Lütisburg, Bütschwil-Ganterschwil, Hemberg, Mosnang und Wattwil.

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