Tiefe Steuern zeigen Wirkung

Seit 2008 hat Appenzell Ausserrhoden die landesweit tiefsten Unternehmenssteuern und nimmt damit auch weltweit einen Spitzenplatz ein. Gemäss Finanzdirektor Köbi Frei zahlt sich das allmählich aus.

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Seit 2008 hat Appenzell Ausserrhoden die landesweit tiefsten Unternehmenssteuern und nimmt damit auch weltweit einen Spitzenplatz ein. Gemäss Finanzdirektor Köbi Frei zahlt sich das allmählich aus. Die Trendentwicklung stimme, sagte er an der Pressekonferenz und untermauerte dies anhand konkreter Zahlen. Seit 2008 haben die Firmengründungen deutlich zugenommen: 2008 waren es 375, mehr als in den Jahren 2003 bis 2006 zusammen.

Auch finanziell scheint die Strategie aufzugehen: 2008 und 2009 beliefen sich die Ausfälle durch die Steuersenkung auf insgesamt 8,5 Mio. Franken. Für dieses Jahr erwartet Frei bereits ein ausgeglichenes Resultat oder sogar ein Plus. Für 2011 ist bei den juristischen Personen ein Steuerertrag von 9,1 Mio. Franken budgetiert. Im Budget 2010 waren es noch knapp 8 Mio., was laut Frei zu negativ war. Im Verlauf des Jahres hat sein Departement deshalb die Zahl um 1 Mio. Franken nach oben korrigiert. (pk)